Brigitte Langenhagen kandidiert wieder für die CDU

Offener Geist, großes Herz

"Meine Mitarbeiter sind meine Familie, Cuxhaven ist mein Zuhause und Europa meine Heimat." So beschreibt Brigitte Langenhagen, Abgeordnete der CDU für den Elbe-Weser-Raum im europäischen Parlament, ihre Situation zwischen der freiberuflichen Arbeit als kaufmännische Angestellte und ihrer politischen Aufgabe, zwischen Cuxhaven und Brüssel. Sie kandidiert erneut für einen Sitz im europäischen Parlament und möchte auch den Rotenburger und Verdener Raum weiterhin vertreten.

Die 1939 in Hamburg geborene Wahl-Cuxhavenerin nutzt bei ausgedehnten Spaziergängen mit ihrem Hund die Gelegenheit, mit den Menschen zu sprechen. Aus diesen Gesprächen heraus entstand auch der Impuls, politisch aktiv zu werden. Ihre Karriere begann nach dem Eintritt in die CDU 1971 als Aktivistin in der Frauenvereinigung. Bis zur Bezirksvorsitzenden stieg sie auf. Innerhalb der Partei bekleidete Langenhagen außerdem die Ämter der stellvertretenden Kreis- und Bezirksvorsitzenden. 1976 zog sie als erste Frau in den Cuxhavener Stadtrat ein, schaffte ein Jahr später den Sprung in den Kreistag und wurde als erste Frau in Niedersachsen stellvertretende Landrätin. Diese politische Schulung bezeichnet Brigitte Langenhagen heute als Lehrzeit, die ihr ein "unerschütterliches Fundament" bietet. 1990 schaffte sie als Nachrückerin den Sprung ins europäische Parlament, wurde 1994 wiedergewählt und tritt am 13. Juni auf dem vierten Listenplatz erneut zur Wahl an. "Mir kann man nichts vormachen", so Langenhagen, die bei aller Weite der europäischen Dimension die immer schwieriger werdende Focussierung auf den Bereich, den sie vertritt, nicht vergessen möchte: die Elbe-Weser-Region. So konzentriert sich die Cuxhavenerin auf mehrere Schwerpunkte: "Unser Elbe-Weser-Dreieck ist zum Teil eine Küstenregion, gleichzeitig aber auch ein Gebiet, in dem die Landwirtschaft eine herausragende Rolle spielt." Langenhagen engagiert sich als Mitglied im Fischereiausschuß und fischereipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im europäischen Parlament. Als solche arbeitete sie bei der Gründung der Allianz Maritimer Regionalinteressen in Europa (AMRIE) mit und ist Vorsitzende der interfraktionellen Arbeitsgruppe Maritimes. Außerdem wirkt sie als Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Fremdenverkehr, als stellvertretendes Mitglied im Ausschuß für Regionalpolitik und in der parlamentarischen Delegation China an politischen Entscheidungen mit. Ihre Ziele: "Wir müssen die Nasenlänge Vorsprung im maritimen Bereich erhalten und nutzen." So hat sie jetzt grünes Licht für den Aufbau eines eigenen europäischen Satellitennavigationssystems bekommen, "das hochentwickelte Arbeitsplätze sichern und gerade der Fischereiwirtschaft von hohem Nutzen sein könnte." Ist Brigitte Langenhagen nicht zwischen Brüssel und anderen europäischen Städten unterwegs, genießt sie lange Spaziergänge. Langenhagen: "Am liebsten ganz früh morgens. Wenn dann auch noch Vögel am Himmel ziehen, ist das für mich Erholung pur." Als Voraussetzung für die europäische Arbeit sieht sie einen offenen Geist und viel Herz.

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