Wurstwarenvertrieb Fettköter weiht neue Fertigungshalle ein

Jetzt auch in der Produktion

Das Fettköter-Team setzt auf hohe Qualität. Alle Familienmitglieder arbeiten tatkräftig mit
 ©Rotenburger Rundschau

(hm). Den Schritt vom reinen Handels- hin zum Produktionsunternehmen hat jetzt der Wurstwarenvertrieb Fettköter in Westerwalsede gemacht. Dazu wurde der Familienbetrieb um eine 530 Quadratmeter große Halle zur Wurstfabrikation erweitert.

Die Firma Fettköter setzt auf hochwertige Produkte. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Kunde bereit ist, Qualität zu honorieren“, sagt Fleischermeister Cord Tütken. Zusammen mit seinem Bruder Jörg Fettköter, Einzelhandelskaufmann, hat er das Unternehmen von seinen Eltern Annegret und Herbert Fettköter übernommen, die es vor mehr als 30 Jahren gegründet hatten. Um den Kunden die gewünschten regionalen Produkte in konstant hoher Güte anbieten zu können, haben die beiden jetzt die Konsequenzen gezogen und vermarkten künftig neben den Produkten ausgewählter Lieferanten auch ihre eigenen Wurstwaren. Brühwurst wie Schinkenwurst und Bierschinken, Rauchenden, Kasseler- und Bratenaufschnitt, Roastbeef, Pinkelwurst und Knipp werden in der neuen Halle ausschließlich aus Frischfleisch hergestellt. "Gefrierfleisch wird nicht verarbeitet. Und das merkt man am Produkt“, verspricht Tütken. "Stetig wird an neuen Sorten gearbeitet. Wir wollen unser Sortiment im hochwertigen Bereich noch ausbauen.“ Um gute Qualität liefern zu können, muss auch die Technik stimmen. Die gesamte Halle ist als Hygienebereich mit entsprechender Kühltechnik, Be- und Entlüftung versehen. Von der Warenannahme und der Warenvorbereitung beim Zuschneiden und Zerkleinern, über die Verwurstung und die Räucherei bis hin zur Portionierung, Verpackung und Warenlagerung wird die Hygiene-Zone nicht verlassen. Wer die Räume betritt, muss durch eine Schleuse, in der Schutzkleidung anzulegen und eine Desinfektion zu vollziehen ist. Sämtliche Vorschriften wurden durch den Einbau modernster Technik erfüllt und die EU-Abnahme ist problemlos über die Bühne gegangen. Die neuen Produkte des Hauses Fettköter werden mit den auch vorher vertriebenen Fleisch- und Wurstwaren im Bereich von Oldenburg bis zur Küste, von Hamburg bis an den Südrand der Lüneburger Heide ausgeliefert. Kunden sind der Lebensmitteleinzelhandel, Fleischereien und Bäckereien. "Wir beliefern ganz kleine Läden und große Supermarkt-Ketten“, erklärt Jörg Fettköter. Dabei steht die individuelle Betreuung im Vordergrund. "Unser Vorteil ist die hohe Warenverfügbarkeit und die große Lieferflexibilität“, so der Fleischermeister. Jeder Auftrag wird individuell kommissioniert und zeitnah ausgeliefert. Dafür stehen dem Unternehmen inzwischen fünf Fahrzeuge zur Verfügung. In eigenen Geschäften in Ottersberg (Große Straße 22) und Kirchwalsede (Kaufhaus Lienhoop) wird das komplette Sortiment angeboten. Zwölf Mitarbeiter in Vollzeit, darunter zwei Meister und ein Auszubildender, arbeiten im Betrieb. "Wir setzen ausschließlich Fachpersonal ein“, sagt Tütken. Er selbst ist für die Produktion und den Vertrieb zuständig, sein Bruder ist verantwortlich für Wareneinkauf, Logistik und Buchführung. Außerdem arbeiten alle Familienmitglieder tatkräftig mit. "Und wir können jederzeit auf die große Erfahrung unseres Vaters zurückgreifen“, erklären die beiden Unternehmer-Brüder.

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