Finanzausgleich ändert sich geringfügig

Land macht kleines Abundanz-Geschenk

Samtgemeinde-Kämmer Michael Fehlig erläutert die Änderungen beim internen Finanzausgleich der Mitgliedgemeinden Foto: Freudling
 ©Rotenburger Rundschau

(af). Klingt komisch, ist aber so: Die Samtgemeinde Bothel ist so reich, dass sie Geld ans Land bezahlen muss. Das gilt jedenfalls für das Jahr 2008 und hat in erster Linie mit Erdgas zu tun. Denn: die Firma Exxon-Mobil musste ein größere Summe Gewerbesteuern nachzahlen. "Wir hätten das Geld schon 2007 bekommen können, aber wie haben es auf den Anfang des Haushaltsjahrs 2008 hinausgezögert“, erklärt Samtgemeinde-Kämmerer Michael Fehlig. "So können wir länger damit arbeiten.“

Im Samtgemeinderat gab Fehlig jetzt eine erfreuliche Nachricht bekannt. Nach den neuesten Berechnungen des Landes darf Bothel von seiner Abundanz (wie der Überschuss im Fachchinesisch heißt) rund 6.700 Euro mehr behalten als im Haushaltsplan ausgewiesen war. Für das Geld leistet sich die Samtgemeinde ein Gutachten von einer Firma, die eine neue drahtlose Internetverbindung in DSL-1.000-Geschwindigkeit anbietet. Dabei soll herausgefunden werden, in welchen Gegenden ein ausreichend guter Empfang für die Nutzung dieser Technologie besteht. Die Neuberechnung der Abundanz hat auch Auswirkungen auf den Finanzausgleich innerhalb der Samtgemeinde. Davon profitieren allerdings in erster Linie die Geber-Gemeinden (Brockel, Hemsbünde und Hemslingen) die nun rund 1.300 Euro weniger in den Ausgleichs-Topf werfen müssen. Die gleiche Summe bekommen dafür die Nehmer-Gemeinden weniger.

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