Organisatoren blicken auf Planung für geplatztes Fest zurück

Nächste Chance: 2023

Schon 2019 hatte Manfred Romer das T-Shirt des Orga-Teams für das Kreisschützenfest präsentiert
 ©Antje Holsten-Körner

Winkeldorf (hk). Das kommende Wochenende wäre für die Mitglieder des Schützenvereins Winkeldorf sicher der Höhepunkt des Jahres gewesen, denn vom 7. bis 9. August wollte der Verein Gastgeber des 59. Kreisschützenfestes sein. Die Corona-Pandemie machte ihnen jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung, denn mit weit über 1.000 Teilnehmern gehört das Ereignis coronabedingt zu den derzeit nicht erlaubten Großveranstaltungen.

„Es hätte sehr gut gepasst, denn 2020 wird unser Verein 100 Jahre alt“, sagt Manfred Romer, der zusammen mit dem Vereinsvorstand den Kopf des Orga-Teams bildet. Bis zur Absage Ende April steckten bereits unzählige Stunden Vorbereitungsarbeit in dem großen Projekt.

„Das erste Mal war unser 100. Geburtstag bei der Jahreshauptversammlung im Februar 2017 ein Tagesordnungspunkt“, erinnert sich Schriftführerin Bianca Wunder. Damals gründete sich ein Festausschuss, der Ideen für eine Feier Ende August 2020 sammelte.

Vom Kreisschützenfest war damals noch keine Rede. Das Blatt wendete sich bei der Versammlung des Kreisschützenbundes im Herbst 2018, die Vorsitzender Lothar Hoppe und Kassenwart Jörn Bahrenburg besuchten. „Es waren alle Vereine angesprochen, die einen besonderen Geburtstag vor sich hatten und somit als Gastgeber in Frage kamen“, so die Schriftführerin.

Die beiden Vorstandsmitglieder stellten im Verein den Vorschlag, 2020 das Kreisschützenfest nach Winkeldorf zu holen, zur Diskussion. Über den Winter hatten sich Vorstand und der mehr als ein Dutzend Mitglieder zählende Festausschuss Gedanken gemacht, sodass Ende Januar 2019 bei der Jahreshauptversammlung Vize-Vorsitzender Cord Holsten, Manfred Romer und Jörn Bahrenburg ein Konzept für ein Kreisschützenfest in Winkeldorf vorstellen konnten.

Bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung votierten die Mitglieder zugunsten des großen Events. Da dem Komitee bewusst war, dass für eine Ausrichtung auch das ganze Dorf hinter der Veranstaltung stehen muss, folgte im Mai eine Einladung an die Winkeldorfer Bürger. Dies zahlte sich aus, denn von allen Seiten wurde dem Schützenverein Hilfe zugesagt und teilweise schon in die Tat umgesetzt. Auch die Schützen waren bis zur Absage fleißig gewesen und hatten viel ihrer Freizeit investiert, um allen Gästen ein unvergessliches Kreisschützenfest zu bieten.

„Für Winkeldorf tut es mir extrem leid“, sagt Olaf Rautenberg, seit 2013 Vorsitzender des Kreisschützenbundes Rotenburg. Und weiter: „Es gibt nichts Besseres, als ein Kreisschützenfest zum Vereinsjubiläum.“ Gerade in kleineren Vereinen, führt er weiter aus, fühlten sich - anders als in großen Orten – viele Einwohner angesprochen, zu helfen.

Die nächste Gelegenheit für die Winkeldorfer, ihre guten Gastgeberqualitäten unter Beweis zu stellen, wäre im Jahr 2023. Denn die dazwischen liegenden Termine sind bereits vergeben: Im kommenden Jahr wird der Schützenverein Abbendorf-Hetzwege die Ausrichtung des Kreisschützenfestes übernehmen, im Jahr 2022 Süderwalsede.

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