Jahresabschlüsse: Die neue Software läuft endlich

Jetzt kann es losgehen

Rotenburgs Kämmerin Kristina Hollmann ist optimistisch, jetzt endlich voranzukommen. Foto: Menker
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Rotenburg – Noch immer hat es die Stadt Rotenburg mit den Nachwirkungen der Haushaltsumstellung zu tun. Immerhin: Seit zwei Jahren und damit mit einer Verzögerung von sieben Jahren ist die für die Umstellung auf die doppische Haushaltsführung erforderliche Eröffnungsbilanz fertig, geprüft und beschlossen. Was jetzt noch fehlt, sind die Jahresabschlüsse für die Jahre seit 2012.

„Es sieht gut aus“, sagt Kämmerin Kristina Hollmann. Einerseits arbeitet sie inzwischen mit externer Unterstützung, andererseits kann jetzt endlich die neue Software voll genutzt werden, die Ende vergangener Woche den Probelauf gemeistert hat. Der externe Kooperationspartner kann nun die im großen Umfang schon vorbereiteten Daten ins neue System einspielen. In zwei Monaten, so sehen es die aktuellen Planungen vor, sei mit dem ersten, fertigen Jahresabschluss zu rechnen. Im Anschluss daran kann es mit den Folgejahren weitergehen, so Hollmann auf Anfrage der Kreiszeitung.

Was zuletzt noch fehlte, um einen deutlichen Schritt nach vorne machen zu können, sei die Anlagenbuchhaltung gewesen, erklärt die Kämmerin. Um aber eben diese zum Abschluss zu bringen, war der Einsatz einer neuen Software erforderlich. Was die Anschaffung und das Einspielen ins System betrifft, habe es zeitliche Verzögerungen gegeben. Nun aber ließen sich die Abschreibungsbeträge sowie die Auflösungserträge aus Sonderposten generieren und damit am Ende die Anlagenbuchhaltung erstellen. Mit der neuen Software allein war es aber nicht getan – die Daten waren bereits im Vorfeld schon aufzubauen, die dort einfließen sollen. Außerdem gab es noch intensive Schulungen für die Mitarbeiter. Der Input steht, und nun kann es zur Sache gehen.

Dieser erste Jahresabschluss entsteht mit externer Hilfe. Und wenn es nach Kristina Hollmann geht, sei es sinnvoll, auf diese Hilfe auch noch für den Jahresabschluss für 2013 zurückzugreifen.

Ob es dazu kommt, müsse am Ende allerdings wieder die Politik entschieden. „Das wird noch diskutiert“, erklärt Kristina Hollmann.  men

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