Ausschuss optimiert Ratsbeschluss zur Erweiterung der Stellflächen

Mehr Platz für Mitarbeiter

Das Rathaus wird von Mitarbeitern, aber auch von den Bürgern, aufgesucht u2013 und alle wollen in der Nähe parken. Foto: Judith Tausendfreund
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Bothel (jt). Seit Monaten wird über das Thema diskutiert: Die Parkfläche zwischen Rathaus und Feuerwehr reicht offensichtlich nicht aus, Konflikte zwischen den Rathaus-Mitarbeitern und den Aktiven der Ortsfeuerwehr Bothel sind entstanden. Eine grundsätzliche Lösung wurde schon Anfang des Jahres vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. In der nun stattgefundenen Sitzung des Umwelt- und Planungsausschuss stellte Samtgemeindebürgermeister Dirk Eberle noch einmal dar, welche Alternativen es zum Thema Parkplatz gab und welche Lösung nun realisiert werden soll.

Er erläuterte, warum zum Beispiel verschiedene, andere Grundstücke als Parkplatz nicht in Frage kommen und erklärte auch detailliert, warum der Gemeinderat sich auf die jetzt zu besprechende Lösung geeinigt hatte. Diese sieht vor, zwischen dem Rathaus und der Feuerwehr insgesamt 37 neue Stellplätze zu installieren. 22 dieser Plätze sollen dann den Feuerwehrleuten zur Verfügung stehen, weitere 15 sind für die Mitarbeiter der Verwaltung gedacht. Dazu soll der schon vorhandene Parkplatz in westliche Richtung erweitert werden. Außerdem soll es in Zukunft eine klare Zuordnung der Plätze geben – so sollen Konflikte vermieden werden. Um den An- und Umbau in die Wege zu leiten, gab es bereits eine erste Ausschreibung, der Samtgemeinderat hat für das Projekt 100.000 Euro im Haushalt eingestellt.

Genau diese finanzielle Seite der Idee führte nun aber dazu, dass der Ausschuss erneut das Thema anpackte: Denn die politischen Fraktionen hatten im Nachgang zu der Ratssitzung einen Verbesserungsvorschlag erarbeitet, der nun zur Sprache kam. Als Ziel hatten die Fraktionen den Wunsch formuliert, den Eigenanteil der Gemeinde an der Finanzierung zu minimieren. Dazu, so die Idee, sollte ein Förderantrag an die Dorfentwicklung Wiedau-Walsede gestellt werden. Außerdem wurde angeregt, dass die Feuerwehr Eigenleistung einbringen könnte. Eberle erläuterte den Ausschuss-Mitgliedern, warum er diese Idee ablehnt: „Es kann auch sehr teuer werden, wenn man alles selber macht.“

Hinzu kämen Probleme mit der Gewährleistung – viele Firmen würden es nicht akzeptieren, wenn bestimmte Arbeiten von Privatpersonen übernommen werden. „Ich kann das nicht nachvollziehen, dass die Feuerwehr keine Eigenleistung erbringen will“, kritisierte Manfred Keitz (SPD). „Als Mitglied der Feuerwehr verbringt man ohnehin schon einen großen Teil seiner Freizeit für die Feuerwehr“, hielt Henning Böhling (CDU) dagegen.

Weitere Ausschussmitglieder betonten, dass sie das Projekt insgesamt als sehr teuer und nicht zwingend notwendig erachten. Dennoch stimmte der Ausschuss dann ohne weitere Diskussionen einstimmig dafür, die Verbesserungsvorschläge der Fraktionen mit Blick auf den Förderantrag anzunehmen. Der Auftrag soll schon bald an das wirtschaftlichste Angebot vergeben werden. Aufgrund der Idee, mit den Fördergeldern zu arbeiten, müsse die Ausschreibung noch einmal erneuert werden, hatte Eberle eingangs erklärt.

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