Wählergruppe WiV fordert Busverbindung nach Walsrode

„Bisher wenig passiert“

Eckhard Langanke und seine Fraktionskollegen fordern eine Busverbindung zwischen Visselhövede und Walsrode.
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Visselhövede (r/nin). Eine feste Busverbindung zwischen Visselhövede und Walsrode: Das ist das Anliegen der Wählergemeinschaft Wir in Visselhövede (WiV). Doch die drei Ratsmitglieder Eckhard Langanke (Fraktionsvorsitzender), Irene Becker und Uwe Joost fühlen sich in ihrer Arbeit „behindert oder sogar ausgebremst“, so die Fraktion in einer Pressemitteilung.

Immerhin sei es ein Vorhaben, „für das wir viel Zeit und Energie aufwenden“, so Langanke. „Wir haben uns mit einer sehr erfolgreich verlaufenen Unterschriftensammlung für die Verbindung stark gemacht und haben einen intensiven Informationsaustausch mit Behördenvertretern in Soltau geführt, bei dem auch die für den öffentlichen Personennahverkehr zuständige Planungsgesellschaft der Landkreise und ein Busunternehmen beteiligt waren.“

Von allen Seiten habe es großes Interesse an einem solchen Vorhaben gegeben, so der WiV-Fraktionsvorsitzende laut Pressemitteilung weiter. Inzwischen lägen auch konkrete Zahlen vor, mit welchem finanziellen Aufwand eine Buslinie zu realisieren wäre.

„Allein im Visselhöveder Rathaus ist bisher wenig passiert“, kritisieren Langanke und seine Fraktionskollegen nun. Die zuständige Abteilung der Verwaltung habe sich erst auf Nachfrage der WiV um Informationen bemüht. Demnach habe Bürgermeister Ralf Goebel seinerseits mittlerweile Behördengespräche geführt, so Langanke.

Ziel der WiV-Ratsvertretung bleibe der schnellstmögliche Beginn der Buslinie nach Walsrode:

„Wir wollen uns nicht selbstzufrieden zurücklehnen, wenn wir Themen wie Feuerwehr-Bedarfsplan oder Kinderbetreuung auf den Weg gebracht haben“, verspricht Becker laut dem Schreiben der WiV. Es gebe noch etliche andere Punkte, bei denen der Schuh drücke.

„Warum ist die Zukunft des Hallenbades so sang- und klanglos von der Tagesordnung verschwunden, obwohl neue aktuelle Informationen vorliegen?“, fragt auch Ratsherr Joost. Es gäbe daher noch einige Fragen an die Verwaltung.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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