Visselhöveder Apfelmarkt lockt mit zahlreichen Aktionen und Angeboten tausende Besucher an

Ein Gemeinschaftswerk

Visselhövede (mü). Es war ein abwechslungsreicher Tag auf Visselhövedes „Paradestraße“, der Goethestraße, mitten in der Stadt: Am Feiertag war die Innenstadt dicht, schoben sich die Menschen über die Straße und erfreuten sich an einem reichen Angebot an Äpfeln und vielen anderen regionalen Spezialitäten.

Zahlreiche Geschäfte hatten geöffnet und beteiligten sich an diesem Fest, schenkten Apfelsaft oder gaben Apfelkuchen kostenlos aus und präsentierten sich mit Sonderangeboten, sodass mancher der Besucher mit dem Gefühl nach Hause gefahren sein wird, in Visselhövede ein ganz besonderes Schnäppchen gemacht zu haben.

Nicole Fedderken-Pries vom Modehaus Fedderken, das im kommenden Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiert, ist hauptverantwortlich für diesen einzigartigen Markt in der Region. „Wir sind sehr zufrieden“, zog sie am Abend eine erste Bilanz des Apfelmarktes, den sie einmal „erfunden“ hatte und der heute aus dem rührigen Ort nicht mehr fortzudenken ist. Bei Fedderkens schenkte Karin Priebe den guten Natur-Apfelsaft aus. Die Fachverkäuferin ist nun schon 45 Jahre aktiv im Familienbetrieb dabei und hat noch immer Spaß. „Ja, diese Veranstaltung ist einfach schön, man trifft hier so viele Bekannte wieder“, zeigte sie begeistert von diesem Fest. „Visselhövede lebt mit diesem Markt, alle Bürger machen mit“, freut sich auch Bürgermeister Ralf Goebel. Er selbst gehört gemeinsam mit seiner Frau dem Kultur- und Heimatverein Visselhövede an, der sich ebenfalls auf dem Apfelmarkt mit einerm Stand präsentierte.

Es waren etliche Stände entlang der Marktmeile von Gewerbetreibenden, Vereinen und Verbänden, die sich mit Geschenkideen, mit kleinen Gewinnspielen und eben mit Sonderangeboten vorstellten. Die Gastronomie meldete an diesem sonnigen Donnerstag ein gutes Geschäft, vor allem mit heimische Spezialitäten rund um Äpfel, Pflaumen und Mohnkuchen. Und von den Streuobstwiesen bei Sprengel stammten besonders alte Apfelsorten. „Wir haben eine gute Ernte gehabt“, hieß es von den Obstbauern. Das breite Angebot, auch der anderen „Apfelberge“ bewies es. Es gab zudem eine „Geldschneiderei“ mit Schmuck aus Münzen, Topflappen, die ein älteres Ehepaar aus Hamburg anbot, Forellen direkt aus der Heide und vieles andere mehr.

Mit zahlreichen Aktionen beteiligte sich auch der Präventionsrat am Apfelmarkt. Zum einen konnten Interssierte mit einem Armbrustschuss auf einen Apfel ihre Treffersicherheit unter Beweis stellen und einen verspielten Mechanismus in Gang setzen sowie einen Gutschein für verschiedene Aktivitäten in der Stadt gewinnen. Zum anderen hatten die zahlreichen Helfer um den Vorsitzenden Gustav Stegmann ein Bühnenprogramm vom Feinsten zusammengestellt, bei dem viele Visselhöveder unter dem Motto „Vissel zeigt sich“ mitmachten – darunter der Posaunenchor und eine Tanzgruppe. Und die Gruppe Albers Ahoi zog durch die Straße und unterhielt die Martkbesucher mit bestem Gesang und Musik aus dem hohen Norden.

Ein Apfelmarkt, der sich durch die Gemeinschaft der Visselhöveder auszeichnete und der Geschmack auf mehr machte: Am Sonntag, 10. November, ist Martinsmarkt in Visselhövede, „noch ein klein wenig größer“, so Fedderken-Pries. Und der Präventionsrat bastelt bereits an einer weiteren sinnvollen Verbesserung im Innenstadtleben, die er in Kürze vorstellen möchte.

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