„Vissel for future“ beschildert essbare Pflanzen

Wissen, was wächst

Die Initiative "Vissel for Future" beschildert die Pflanzen im Naschpark. Foto: Kirchfeld
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Visselhövede – Bis vor Kurzem konnte man die zahlreichen Beerenbüsche und Sträucher um die Visselseen noch nicht ausmachen. Das hat sich jetzt allerdings geändert. Die Mitglieder der Initiative „Vissel for Future“ und die Gemeinwesenarbeiterin Iris Weis stellten trotz des Schmuddelwetters Hinweisschilder zu den jeweiligen Sträuchern auf, an denen sich zur Erntezeit jeder bedienen darf. „So weiß jeder im Frühjahr was ihm blüht und zur Ernte, was er da vor sich hat“, so Weis schmunzelnd. Mit Unterstützung der Bürgerstiftung wurden im April die ersten Büsche gepflanzt. Dank Pflanzenspenden, tatkräftigen Mitwirken und der Übernahme von Patenschaften konnte der Bürgerpark Visselsee schon mit mehr 40 Sträuchern und Bäumen, die Essbares bieten, bereichert werden. Ein weiteres Projekt ist die Palettenlandschaft am Marktplatz, an der Kräuter, Gewürze, Tomatenpflanzen und andere Leckereien für die Küche gedeihen, die ebenfalls für alle zugängig sind.

Die Idee beruht auf dem Projekt, essbare Dinge mitten in den Städten anzubieten. Das ist mittlerweile eine weltweite Bewegung geworden, die nun durch „Vissel for Future“ auch hier buchstäblich Wurzeln treibt. Dabei will Harald Gabriel auch die Einwohner mit ins Boot, beziehungsweise an die Seen, holen. „Gerne vergeben wir noch ,Schatzpflanzen‘, einzeln oder in Grüppchen, an liebevolle Pflanzenpfleger.“ Dabei gibt es nicht nur Himbeeren, Johannis- und Blaubeeren, sondern auch Kirsche, Mirabelle und Exoten, wie die Aroniabeeren und die Felsenbirne, sind unter den „Schätzen“.

Für den Winter wurde jetzt alles soweit vorbereitet. „Wir sind gespannt auf das nächste Frühjahr, wie unsere Pflanzen dann aufblühen werden“, freuen sich die Initiatoren, die weitere Schilder nach und nach aufstellen wollen.

Die wurden übrigens von einer Schülerin der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) mit einem Brennbolzen beschriftet. „Vissel for Future“ dankt allen Ehrenamtlichen, die sich für das Projekt eingesetzt und engagiert haben. Zu denen zählt der örtliche Kneipp-Verein, die DAA, GaLaBau, die Bürgerstiftung und der Visselhöveder Bauhof.  aki

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