Vermarktung im neuen Baugebietes beginnt im April - Von Nina Baucke

„Greifbarer Meilenstein“

Celina Dehning (von links), Andru00e9 Pannier, Ralf Goebel und Friederike Bischoff blicken gespannt der Vermarktungsphase entgegen. Foto: Nina Baucke
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Visselhövede. Mit Mörtel verbundene Ziegelsteinbrocken und weiterer Bauschutt sind das, was von der ehemaligen Mühle, Namensgeberin der Mühlenstraße, übrig geblieben ist. Mit dem Abriss des alten Gebäudes ist dort nun Platz für Neues – und das schließt auch das dahinter liegende Gelände mit ein. „Das ist ein greifbarer Meilenstein“, sagt Bürgermeister Ralf Goebel über die Vorstellung dessen, was nun auf dem Areal geschehen soll.

Denn Mitte April beginnt die Vermarktung der insgesamt nahezu zwei Hektar Bauland. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 5a „Zollikoferstraße-Ost“ entsteht nicht nur ein zentrumsnahes Wohngebiet, darüber hinaus schließt die Stadt zugleich eine Baulücke zwischen Zollikoferstraße, Mühlenstraße, Bergstraße und Friedrich-Freudenthal-Straße.

Pläne dafür liegen schon länger in der Schublade der Stadtverwaltung. „Da wurde einfach auf den Stadtplan geschaut und eine Straße eingezeichnet“, so Goebel. Dazu kam die leichte Hanglage Richtung Westen, von der das ganze Gelände betroffen ist. Vor gut drei Jahren dann hatte die Stadt konkrete Gespräche mit den Eigentümern aufgenommen und nun auch den Bauplan an heutige Bedürfnisse angepasst. „Als der erste Eigentümer, bei dem es um 12.000 Quadratmeter ging, gesagt hat, er könne sich das vorstellen, war das auch für die Nachbareigentümer ein Signal“, erinnert sich der Verwaltungschef an die Verhandlungen. Ein weiteres Grundstück befand sich im Besitz der Volksbank-Tochter Gesellschaft für Entwickeln und Bauen (GEB) – was dann die Zusammenarbeit auslöste und dazu führte, dass die GEB nun der Erschließungsträger ist, die Vermarktung über Immo-Konzepte, einer weiteren Tochter der Volksbank Lüneburger Heide, läuft, während die Stadt gestalterische Richtlinien festlegt. „Aber wir haben versucht, den Bauherren da viel Freiraum zu lassen“, so Goebel. Nicht gern gesehen sind allerdings unter anderem reine Steingärten oder auch Stabmattenzäune zur Straße hin. Ursprünglich war der Beginn der Vermarktung und der Erschließung bereits für März 2020 geplant. „Aber da hat uns die Hanglage noch vor Probleme bei der Entwässerung gestellt

Die Erschließung bedeutet zugleich das Aus für das Mühlengebäude: „Es hatte zwar Charme, aber es gab keinen Interessenten“, so Goebel. Das Gelände bietet nun Platz für 18 Grundstücke, davon vier für insgesamt zwei Doppelhäuser in verschiedenen Größen. „Und da ist für jeden etwas dabei“, betont André Pannier, Geschäftsführer der GEB. Das größte Grundstück an der Ecke zur Mühlenstraße bietet Fläche für einen Geschossbau mit mehreren Wohnungen. „Wir wollten untem Strich zwar mehr Grundstücke herausholen, aber so kann die Fläche um den Geschossbau einen Parkcharakter bekommen“, erklärt Goebel. Auf der Fläche zweier weiterer Grundstücke ist ein Regenrückhaltebecken geplant.

Bislang ist nur ein Käufer fix – die Rotenburger Werke. Denn auf dem nördlichen Grundstück, das an die Bergstraße angrenzt, soll ein weiteres Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung entstehen. Bei den übrigen Flächen ist noch alles offen. Allerdings, die Gefahr, dass sie zu Ladenhütern werden, besteht nach Aussage aller Beteiligten nicht. So ist auch Goebel in Sachen der Vermarktung guter Dinge: „Die Nachfrage ist ungebrochen großen, darunter viele Familien von hier.“ Aber auch überregionale Anfragen liegen vor.

„Die Grundstücke sind noch alle frei, nichts ist reserviert“, betont Celina Dehning von Immo-Konzepte. „Es gibt lediglich eine Interessentenliste, dazu haben wir auch noch keine Preise festgesetzt“, fügt ihre Kollegin Friederike Bischoff hinzu.

Weitere Informationen erteilen Bischoff und Dehning telefonisch unter 04171/884160 sowie per E-Mail an friederike.bischoff@vblh.de und celina.dehning@vblh.de.

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