Stadt plant barrierefreie Sanierung von sechs Bushaltestellen

Glashäuschen dauern noch

Die Bushaltestelle Rosebruch in Richtung Visselhövede stand bei den Beratungen besondern im Fokus. Foto: Nina Baucke
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Visselhövede (nin). Die Stadt plant, sechs Buswartehäuschen im Stadtgebiet – in Schwitschen „Am Denkmal“ und Rodewald, in Visselhövede „Markt“ und Grenzstraße“, in Buchholz „Zum Alten Burggraben“ sowie in Rosebruch – barrierefrei zu sanieren, beziehungsweise neu zu errichten. Dem Vorhaben gab am vergangenen Dienstag der Schulauausschuss einstimmig grünes Licht. Allerdings soll es mit der Maßnahme erst 2021 losgehen.

„Wir haben zwei Möglichkeiten: Wir können für 5.000 Euro schnell ein Standarthäuschen hinstellen, haben dann aber keine Förderkulisse. Oder wir bekommen es dank der Förderung durch das ÖPNV-Förderprogramm der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG) günstiger, dafür dauert es länger“, gab Verwaltungsmitarbeiter Heiko Grünhagen zu bedenken. Denn vonn den 82.500 Euro, die die Stadt für die Maßnahme in den Haushalt 2021 einstellen will, wäre eine Förderung von 75 Prozent durch die LNVG möglich – der Stadt würden dabei am Ende lediglich Kosten in Höhe von 20.625 Euro entstehen. Die Voraussetzung ist dafür die Barrierefreiheit der Bushaltestellen. „Die neue Förderkulisse erwartet zudem Glas- und keine Holzhäuschen“, so Grünhagen. „Und um die Barrierefreiheit kommen wir nicht mehr herum, ab 2021 sind wir dazu verpflichtet“, ergänzte Goebel.

Der umfangreiche Zeitrahmen ist für Dagmar Kühnast (SPD) ein Wermutstropfen in dem Ganzen vorhaben. „Es kommt wieder die dunkle Jahreszeit, und zugleich gibt es Bushaltestellen, an denen steht lediglich ein Schild.“ Explizit ging es um die unbefestigte Haltestelle in Rosebruch in Richtung Stadt direkt am Straßenrand, von dort nutzt ein Kind den Schulbus. „Wir werden dort das Haltestellenschild in Richtung des Kreuzungsbereichs versetzen, dass dort mehr Platz ist“, kündigte Grünhagen an.

Für die provisorische Bushaltestelle auf dem Majorsbruch forscht die Verwaltung derzeit nach Angeboten für mobile Wartehäuschen, die sich schnell aufstellen lassen – entweder zur Miete oder zum Kauf, „Letztere könnten wir auch später dort aufstellen, wo gerade Bedarf ist“, so Bereichsleiter Mathias Haase.

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Nina Baucke Nina Baucke
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