Sportaktion beim Apfelmarkt bringt 1.111,11 Euro ein

Lauf für Federtier

Irene Wachtmann (von links), Jörg Schlichting und Christian Oddoy freuen sich über den Erlös des Spendenlaufs beim Apfelmarkt. Foto: Nina Baucke
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Visselhövede (nin). Während kürzlich auf dem Apfelmarkt Menschen gemütlich die Straße entlang bummelten, perlte nur wenige Meter weiter, rund um die Visselseen, der Schweiß: Für den ersten Spendenlauf, zu dem der Präventionsrat aufgerufen hatte, drehten 46 Läufer insgesamt 155 Runden.

„Es war eine tolle Sache und ein schöner Erfolg“, freut sich Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy. 1.111,11 Euro sind am Ende dank der Läufer und der lokalen Sponsoren Hoyer, DBB-Data, die zudem mit einem eigenen Team an den Start gingen, JBS, Bäckerei Tamke, Peters & Lange sowie Agrarservice Grünhagen zusammengekommen. Auch der Combimarkt habe den Lauf mit Wasser, Obst und Traubenzucker unterstützt, sagt Oddoy.

Das erlaufene Geld nahm Jörg Schlichting von der Bürgerstiftung entgegen. Davon bezahlt die Stiftung ein Federtier, dessen Platz neben den neuen Palettenmöbeln unweit des Marktplatzbrunnens sein soll. „Wir dachten an das Modell, das in der Rotenburger Fußgängerzone steht. Das sieht super aus“, so Oddoy.

Für die Sportler wiederum gab es als Anerkennung und Dankeschön eine Urkunde sowie eine Medaille. „Es hat allen Läufern Spaß gemacht“, ist sich Irene Wachtmann vom Verein Freilauf Visselhövede sicher. „Einige sind spontan an den Start gegangen, ihre Kinder haben sie dazu überredet.“ Den Spendenlauf-Machern spielte zudem in die Hände, dass sich das Wetter von seiner milden Seite zeigte. „So was fördert die Gemeinschaft“, betont Oddoy. Auch von außerhalb habe diese Veranstaltung viel Lob bekommen, berichtet wiederum Schlichting.

Auch am Stand des Präventionsrats zogen die Macher eine positive Bilanz. „Viele waren beim Armbrustschießen dabei und das ziemlich treffsicher, so dass am Ende wirklich alle Gutscheine weg waren“, erklärt Oddoy. Darüber hinaus sei den Organisatoren beim Bühnenprogramm eine abwechslungsreiche Mischung gelungen. „Und die Isetta neben der Bühne war dann nochmal ein extra Anziehungspunkt“, so der Gemeinwesenarbeiter. „Es hat also rundherum Spaß gemacht und war absolut der Mühe wert.“ Eine Wiederholung sei daher nicht ausgeschlossen.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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