Spatenstich zum Bau des neuen Jeddinger Feuerwehrhauses - Von Nina Baucke

Plan mit Perspektive

Heiko Grünhagen (von links), Ralf Goebel, Henning Vollmer und Kai-Olaf Häring freuen sich, endlich den ersten Spatenstich in Sachen Feuerwehrhaus Jeddingen vorzunehmen. Fotos: Nina Baucke
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Jeddingen. „Es geht jetzt los“, freut sich Jeddingens Ortsbrandmeister Heiko Grünhagen, als er gemeinsam mit Stadtbrandmeister Kai-Olaf Häring, dem Jeddinger Ortsbürgermeister Henning Vollmer und Visselhövedes Bürgermeister Ralf Goebel den ersten Spatenstich zum Bau des neuen Feuerwehrhauses vornimmt. Auf einem 6.335 Quadratmeter großen Areal vor dem Ortseingang soll das neue Gebäude entstehen.

Und schon bei den Vorbereitungen für den eigentlichen Baubeginn legten einige der rund 40 aktiven Mitglieder der Feuerwehr selbst mit Hand an. „Das ist ein Zeichen dafür, wie viel Eigenleistung die Jeddinger in dieses Projekt stecken“, betont Goebel. Dabei seien schon einige sehr ungeduldig gewesen, da sich der Vorlauf sehr lange hingezogen hatte, „aus unterschiedlichen Faktoren“, so Goebel. Unter anderem war es die knapp außerörtliche Lage des Geländes, die eine Änderung des Flächennutzungsplanes notwendig gemacht hatte. „Insofern ist es gut, dass uns da beim bisherigen Feuerwehrhaus kein Nachmieter im Nacken sitzt“, sagt der Verwaltungschef. „Und dank der Verzögerung können wir die Hoffnung haben, dass wir die Einweihung ohne Blick auf Corona-Richtlinien feiern können“, bemerkt Grünhagen mit einem Lachen. Er rechnet mit der Fertigstellung und Bezugsbereitschaft im Frühjahr 2022. Derzeit laufen die Ausschreibungen für den Hochbau.

Das 1,6-Millionen-Euro-Projekt ist ein Resultat des Feuerwehrbedarfplans, den die Stadt Visselhövede vor einigen Jahren aufgestellt hatte: ein ebenerdiger Bau mit einer Netto-Grundfläche von 540 Quadratmetern – einige Male größer als das Bestandsgebäude im Ortskern aus den 60er-Jahren. „Dort sind allein schon einmal die aktuellen Sicherheitsvorgaben in der Fahrzeughalle nicht mehr gegeben. Auch die Frage, wo die Reise der Feuerwehren in Zukunft hingeht, spielt bei der Planung eine Rolle: „Hier liegt zugleich die Perspektive auf die Möglichkeit künftiger Zusammenarbeit“, erläutert Goebel. „Daher sind auch noch Erweiterungen am Gebäude machbar, so lässt sich beispielsweise auch noch eine weitere Fahrzeughalle anflanschen.“

Der Neubau beinhaltet Fahrzeughallen, Umkleideräume für Männer und Frauen, Werkstatt, Schulungsraum und Multifunktionsraum. Vor allem letztere beiden sollen nicht nur den Jeddinger Brandschützern nutzen, sondern allen Mitgliedern der verschiedenen Wehren der Stadt. „Wir haben hier ausreichend Schulungsmöglichkeiten, dazu kommt auch noch eine Trainingsbahn“, sagt Vollmer. Dafür werden im Umfeld des Gebäudes Hydranten und Zisternen installiert. „Die Mitglieder der Feuerwehren können hier alle möglichen Szenarien trainieren“, so der Ortsbürgermeister. Das sieht auch Grünhagen so: „Bisher ist die Grundausbildung in Visselhövede, wo die Verhältnisse mittlerweile sehr beengt sind. Hier können wir uns dann richtig austoben.“

Das betrifft auch den Nachwuchs: „Da scharren aufgrund von Corona gerade viele mit den Hufen“, so Grünhagen. Darunter die Kinderfeuerwehr, von deren Mitglieder einige schon bald in eine der beiden Jugendfeuerwehren aufrücken werden. Demnächst soll eine weitere Kindergruppe entstehen, die dann in Jeddingen angesiedelt ist. „Da haben wir schon 40 Kinder auf der Warteliste“, freut sich Vollmer. „Und da lassen sich mit einem neuen Gebäude und neuer Technik Anreize geben.“

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