Rotenburger Werke stellen Krippe auf und pflanzen einen Baum

Ein Ort der Begegnung

Die Krippe fand u2013 zur Freude der Initiatoren u2013 ihren Platz vor der Kirche. Foto: Judith Tausendfreund
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Visselhövede (jt). Besondere Zeiten fordern zu besonderen Ideen auf – und so kommt es auch, dass nun vor der Kirche in Visselhövede eine Krippe und ein kleiner Baum ihren Platz gefunden haben. Die Initiative zu der Aktion ging von einigen Mitarbeitern und Mitgliedern der Rotenburger Werke aus, koordiniert von Krzysztof Synak. Mit der kreativen Aktion wollten sich die Beteiligten gerne einmal bedanken: „Und das bei mehreren Personen“, betonte Synak, sichtbar zufrieden mit dem Ergebnis. Dies seien zum einen der Kirchenvorstand, „denn dieser hat das Projekt genehmigt und auch unterstützt“, so der Mitarbeiter der Rotenburger Werke.

Weiterhin wolle man sich bei Christian Oddoy für die gute und stete Begleitung bedanken. Ein großes Dankeschön gehe zudem an Lukas Bente, denn dieser habe das Material für die Krippe zur Verfügung gestellt. Olaf Oldenbüttel wiederum war für den Transport, das Aufstellen und die Beleuchtung der Krippe zuständig – und diese Beleuchtung startet sogar automatisch abends, wenn es dunkel wird. „Wir danken aber auch der Familie Gennermann, vor allem Sohn Felix für die Unterstützung bei der Baumpflanzung“, führte er weiter fort.

Auch Hanne Meier-Zindler, die für den Kirchenvorstand vor Ort war, zeigte sich begeistert: „Das ist wirklich eine schöne Idee, wir freuen uns, dass die Werke diese so toll umgesetzt haben“. Denn das zeige die Verbundenheit mit dem Ort, aber auch mit der Kirche. Gerade momentan sei es ja eben etwas schwierig, gemeinsam Weihnachten zu feiern, umso schöner sei es eben, eine solche Idee zu initiieren, so Meier-Zindler. Der Baum dürfe ruhig noch ein wenig wachsen, aber eben auch nicht zu groß dabei werden: „Wir haben extra eine Eibe ausgesucht, die kann man ganz gut kürzen“, erklärte sie. Eingepflanzt worden war der Baum schon vor einer Woche, heute bekam er noch einmal eine Kanne Wasser von allen Beteiligten. Auch die anderen Bestandteile der kleinen Krippe hatten die Rotenburger Werke sorgfältig vorbereitet: Zwei Jahre Arbeit stecken zum Beispiel in einem Engel. Durch den so zusammen gestellten Anlaufpunkt vor der Kirche soll nach Worten der Initiatoren ein Ort sozialer Begegnung entstehen, vor allem auch für die kleinsten Bewohner der Stadt. Zudem, so führte Synak aus, wolle man mit der Krippe vor der Kirche einen Ort schaffen, an dem man eben draußen an der frischen Luft eine solche Krippe besuchen kann. „Wir laden alle Anwohner ein, vor allem die Familien mit kleinen Kindern, aber auch die Schulen und Kindergärten, sich an der weiteren Gestaltung der Krippe zu beteiligen und eigene Ideen einzubringen“, führte er weiter aus. Größere Gruppen müssten sich allerdings aufgrund der Corona-Situation für eine Besichtigung oder auch weitere Ausgestaltung der Krippe anmelden. Mehr Informationen dazu erteilt Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy telefonisch unter 04262/ 9198933.

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