Rotenburger Werke arbeiten Palettenlandschaft auf - Von Nina Baucke

Ideen für 2021

Wim Liefers (von links), Harald Gabriel, Susanne Rohr, Hildegard Liefers, Mitglieder von Vissel for future und dem Kneipp-Verein, sowie Christian Oddoy machen sich daran, die Palettenlandschaft für den Winter abzubauen. Fotos: Nina Baucke
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Visselhövede. Ein paar Monate waren sie der neue Hingucker auf dem Visselhöveder Marktplatz: Nun motten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Marktplatz die Palettenmöbel über den Winter ein. An Rotenburger-Werke-Mitarbeiter Krzysztof Synak ist es dabei, sie auf den Hartmannshof zu bringen. Dort lagern sie über den Winter. Eine Gruppe der Tagesförderung der Rotenburger Werke arbeitet sie in dieser Zeit auf und macht sie wieder schick für die nächste Saison.

„Wir freuen uns sehr, dass so aus der Palettenaktion ein inklusives Projekt geworden ist“, sagt Harald Gabriel von Vissel for future. Der Zusammenschluss hatte gemeinsam mit dem Präventionsrat, dem Kneipp-Verein, der Stadt und den Werken die Palettenlandschaft mit dem dazugehörigen Konzept auf die Beine gestellt. „Und es ist schön, dass alles so gelaufen ist“, sagt er – vor allem mit Blick auf die „5-nach-6-Treffen“, mit denen die Initiatoren die Palettenlandschaft mit Leben füllen wollten.

Mit wenigen Ausnahmen hatte jeden Donnerstag eine kurze Veranstaltung mit einer Mischung als Lesung, Musik und Informationen auf dem Programm gestanden. „Und das ist durchgehend gut angenommen worden, was uns auch etwas überrascht hat“, so Gabriel. Zehn von insgesamt 13 Terminen hatten im Laufe der Wochen stattfinden können. „Wir haben auch schon viele Ideen für 2021.“ Denn im Frühjahr wollen er und seine Mitstreiter den Faden wieder aufnehmen, „dann hoffentlich noch mit mehr beteiligten Gruppen“, so der Aktivist. So sollen unter anderem der Posaunenchor und der Plattdütsche Vereen Interesse an einer Beteiligung geäußert haben. Im Januar wollen sich die Organisatoren zusammensetzen und sich über die weitere Planung austauschen. Auch die Pflanzaktion mit Gemüse, Obst und Kräutern in den Hochbeeten sei gut angekommen. „Da ist gut geerntet worden“, sagt Christiane Burandt-Gabriel, ebenfalls von Vissel for future. „Das ist für uns ein erster Schritt zu einer essbaren und blühenden Stadt.“ Für das kommende Jahr ist dafür aus ihrer Sicht auch eine Zusammenarbeit mit dem Verein Ackern & Rackern möglich. „Wir hatten zudem hier nahezu keinen Vandalismus“, freut sich Gabriel. „Und auch die Stadt hat sehr gut mitgemacht.“ Das sieht auch Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy so: „Es hat alles viel besser geklappt, als gedacht. Die Palettenaktion war so ein bisschen Mittel zum Zweck, dass hier mehrere Gruppen gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Aus meiner Sicht ist das ein schönes Sprungbrett, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.“ Besonders mit den Rotenburger Werken: „Die spielen dabei eine besondere Rolle.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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