Rektorstelle für Wittorf ausgeschrieben

Eine gehörige Portion Unsicherheit

(hm). Wie geht es mit der Wittorfer Dorfschule weiter? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht nur die Bevölkerung des Ortes und die Lehrer, sondern auch die Mitglieder des Fachausschusses für Schule, Erziehung und Weiterbildung.

„Da gibt es eine gehörige Portion Unsicherheit“, brachte es Schulleiter Erwin Will auf den Punkt. Wenn er nach Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht, wird der Rektorposten wohl zunächst vakant bleiben. „Erst bekamen wir ein klares Nein zur Wiederbesetzung des Postens“, so Will. „Jetzt wurde die Stelle bereits ausgeschrieben.“ Ob sich allerdings jemand dafür findet, stehe noch in den Sternen. Und weil zunächst kein Zweifel daran bestand, dass die kleine Schule, die mit sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen hat, keinen eigenen Leiter bekommen würde, war schon vorab in der Gesamtkonferenz einstimmig beschlossen worden, bei Verlust der Eigenständigkeit als Außenstelle der Grundschule Jeddingen weitergeführt werden zu wollen. Dabei sehen die Zahlen für dieses und das nächste Schuljahr noch verhältnismäßig stabil aus. Will: „2013/14 sind wir sogar ein Schüler mehr und können wieder mit einer kombinierten ersten und zweiten sowie mit eigenständiger dritter und vierter Klasse arbeiten.“ Inzwischen gebe es immer mal wieder auch überraschende Anfragen mit der Bitte um Einschulung in Wittorf und damit um Ausnahmegenehmigung bezüglich der geltenden Schuleinzugsbereiche. Die Bilingualität des Kindergartens soll übrigens in der Grundschule in Form einer AG mit vollem Pflichtstundenumfang fortgeführt werden. „Der Förderverein schiebt das finanziell an“, erklärte Will. Für die Auswahlkommission bei der Besetzung der Rektorstelle wurde einstimmig der Wittorfer Ortsbürgermeister und Visselhöveder Ratsherr Willi Bargfrede berufen.

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