Platz für Seniorenbeirat bleibt im Haus der Bildung

Auf kurzen Dienstwegen

Christian Oddoy (links) und Helmut Sündermann sind sich einig: Der Seniorenbeirat gehört zum Konzept im Haus der Bildung mit dazu. Foto: Nina Baucke
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Visselhövede (nin). „Wir werden auf jeden Fall im Haus der Bildung bleiben – barrierefrei“, betont Helmut Sündermann. Das gelte auch, wenn aus dem Gebäude das Projekt „Begegnungs- und Zukunftshaus“ werde. „Und das war uns allen auch von Anfang an klar“, bekräftigt Gemeinwesenarbeiter Christian Oddoy. 

Als in einer kürzlichen Ausschusssitzung die Pläne für eben jenes Projekt zur Sprache gekommen waren, für das sich Rotenburger Werke, Simbav, Präventionsrat und Vissel for future zusammentun, war für einige Bürger der Eindruck entstanden, für den Seniorenbeirat, der derzeit sein Büro direkt neben dem Haupteingang hat, sei kein Platz mehr. „Das war ein großes Missverständnis“, so Oddoy. „Die Kooperation zwischen den vier Ideengebern war ja nur der grobe Rahmenbau.“ Er setzt nach wie vor auf die Zusammenarbeit. „Es geht nach dem Motto ,Jung hilft Alt, Alt hilft Jung‘, und von daher wird es auch da gemeinsame Veranstaltungen geben, für die wir Synergieffekte nutzen können.“ Unter anderem mit dem Verein Simbav – „und da fragen wir uns, warum wir da nicht längst selber drauf gekommen sind“, sagt Sündermann. „Das ist ja die Idee des Hauses, dass wir alle unter einem Dach sind“, pflichtet ihm Oddoy bei. „So entstehen Bindungen, und alle haben kurze Dienstwege. Das macht auch die Gemeinwesenarbeit effektiver, zumal künftig auch das Jugendzentrum an seinem neuen Standort im Vissel-Bad nur einen kurzen Fußweg entfernt ist. Wir wollen die Zielgruppen zueinander bringen.“

Klar ist allerdings für alle Beteiligten: Der Seniorenbeirat wird innerhalb des Gebäudes umziehen müssen. „Da wird sich aber auf jeden Fall ein Raum finden“, so Sündermann. Darüber hinaus sehe sich der Seniorenbeirat ohnehin bereits nach einem größeren Raum für umfangreiche Veranstaltungen um. „Das ist schon länger ein Thema, denn für das Generationenfrühstück beispielsweise wird der Saal im Haus der Bildung schon knapp“, erklärt der Rosebrucher.

Neben den räumlichen Veränderungen steht bereits fest, dass es 2021 auch keine Aktionswoche geben wird. „Selbst wenn wir die Veranstaltungen machen könnten, würde das bedeuten, dass wir das Haus der Bildung komplett für zehn Tage blockieren“, so Sündermann. Auch für diese Veranstaltung sucht der Beirat einen neuen Platz. „Die Vorstellung des neuen Konzeptes hat unsere Überlegungen dazu einfach nur weiter forciert.“

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