Pläne für Erweiterungsbau der Buchholzer Feuerwehr

Lösung für Platzprobleme

Die mögiche Lage des Erweiterungsbaus der Buchholzer Feuerwehr in einer Skizze des Bauamts.
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Visselhövede (nin). Um die Feuerwehren in und um Visselhövede vorschriftsgemäß auszustatten, hat die Stadt derzeit einiges auf dem Zettel – nicht nur das neue Feuerwehrhaus in Jeddingen, sondern auch die Buchholzer Brandschützer melden Bedarf an.

Zugrunde liegt dem eine Mitteilung der Feuerwehrunfallkasse, nach der das bestehende Gebäude um mindestens eine Fahrzeughalle erweitert werden muss – mit einem Mindestmaß von 5,50 mal zehn Metern, um sie allerdings an die bestehende Halle einer Stützpunktfeuerwehr andocken zu können, ist allerdings eine Länge von 12,5 Metern erforderlich. Ersten Informationsangeboten zur Folge könnte der Kauf einer Anbauhalle mit rund 48.300 oder mit 46.280 Euro zu Buche schlagen. Zudem wäre auch noch Platz für einen Lagerraum. Allerdings sorgt ein Anbau im Fall Buchholz für ein Problem, Ursache dafür ist die Position des Gebäudes auf dem Areal. „Bauen wir eine Halle neben das Gebäude überqueren wir leicht die Grenze zum Nachbargrundstück“, sagte Mathias Haase, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, während der Sitzung des Feuerwehrausschusses vergangene Woche. Das sei allerdings zu lösen, denn der Nachbar sei bereit, zu kooperieren. Eventuell müsse die Stadt über den Kauf des nötigen Grundstückes, ein ein Meter breiter Streifen, nachdenken, so Haase.

Eine Vorlage der Verwaltung sieht zudem vor, eine Halle aus Holzrahmenbauweise zu bevorzugen – „da der Anbau auch Auswirkungen auf die Dachkonstruktion des bestehenden Feuerwehrhauses hat“, heißt es dort. Denn an dem Gebäude soll bei der Gelegenheit gleich das Dach des bestehenden Gebäudes als auch die Heizungsanlage erneuert werden. Für die Ausschussmitglieder stellte sich allerdings die Frage, wie beide Gebäude zusammengefügt werden – das will nun bis zur nächsten Sitzung Ingenieur Kai Carstens durchdenken. Dagegen hatte Stadtbrandmeister Heiko Hermonies vor allem in einem Punkt Bedenken: „Die nächste Sitzung des Ausschusses ist erst im August, und so wird bis nächstes Jahr im Mai nichts passieren. Und dabei wird der Dachstuhl nicht besser.“ Der Ausschussvorsitzende Tam Ofori-Thomas sagte zu, sobald ein Entwurf vorläge, die Sitzung vorzuziehen.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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