Paula Lange neu im Visselhöveder Jugendzentrum

Das Team ist startklar

Paula Lange (Mitte) ist die neue pädagogische Mitarbeiterin im Visselhöveder Jugendzentrum, die von Iris Weis und Marlon Kuhlmann in die "Geheimnisse" des beliebten Pfannkuchenbackens eingewiesen wurde. Foto: Wieters
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VON JENS WIETERS

Visselhövede – Drei Monate lang musste Iris Weis nicht nur die Eröffnung des neuen Visselhöveder Jugendzentrums fast gänzlich alleine wuppen, sondern auch den Betrieb aufrecht erhalten. Die Vakanz der zweiten Sozialarbeitsstelle ist jetzt aber beendet, denn seit dem 1. September hat Weis mit der 20-jährigen Paula Lange eine kompetente Kollegin an ihrer Seite.

Die Visselhövederin ist Erzieherin von Beruf und hat in diesem Jahr in der Kreisstadt Rotenburg ihre Ausbildung beendet. „Jetzt möchte ich gerne in der Praxis das Erlernte umsetzen, und da kommt diese Stelle in meinem Heimatort gerade recht“, sagt Lange, die später einmal ein Studium der Sozialpädagogik aufnehmen möchte, sich aber durchaus vorstellen kann, auch längerfristig im Jugendzentrum tätig zu sein. „Ich habe jetzt eine halbe Stelle, das müsste dann auch mit dem Studium zeitlich klappen.“

Angestellt ist die junge Frau wie auch ihre Kollegin Iris Weis bei der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA). Die beiden zeitlich befristeten Jobs und auch die des Gemeinwesenarbeiters Christian Oddoy, werden durch das Land Niedersachsen gefördert, nachdem sich der Visselhöveder Präventionsrat vor einigen Jahren erfolgreich beworben hatte. So muss die Stadt nur einen Bruchteil des Gehalts zahlen.

Lange, die den Job von Stephan Gaudies übernommen hat, der im Sommer eine andere Anstellung gefunden hatte, hat bereits viele Ideen im Kopf, die sie gerne mit den Jugendlichen umsetzen möchte. „Dazu zählen sportliche-tänzerische, aber künstlerische Angebote.“ Aber zunächst wollen sie und Weis das erst Anfang Juli eröffnete Jugendzentrum in der ehemaligen Küche des Hallenbadrestaurants bei den jungen Leuten der Stadt so richtig bekannt machen, „damit wir hier mehr Leben in die Bude bekommen“.

Demnächst werden Lange und Weis die Jugendlichen in der Oberschule besuchen, um sie über die verschiedenen Möglichkeiten und Aktivitäten in dem Haus zu informieren. „Denn wir haben bereits einige Dinge im Programm, sind aber auch offen für neue Ideen, die sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientieren“, so Weis.

Die beiden sind entsprechend bei den Öffnungszeiten sehr flexibel: „Wenn die Nachfrage da ist, werden wir auch darauf reagieren und zum Beispiel freitags länger öffnen.“

Auch wenn es jetzt zwei Betreuerinnen gibt, wird im Jugendzentrum noch jede helfende Hand gebraucht. „Denn die ältere Generation ist bei uns ebenfalls sehr willkommen. Zum Beispiel die Großmutter, die keine Brettspiele mehr spielen kann, weil sie alleine lebt. Die wäre bei unserem Freitagsangebot Spielefritzen sehr willkommen“, erläutert Iris Weis. Sie hofft grundsätzlich auf mehr Akzeptanz und Kooperation zwischen den Einwohnern unterschiedlicher Jahrgänge. „Ein Mehr an Miteinander fördert den Gemeinsinn ungemein.“

In den gut ausgestatteten Räumlichkeiten werden übrigens „immer ein paar Rohstoffe“ gebraucht, wie Weis betont. Denn es gebe regelmäßige Koch- und Backveranstaltungen, aber auch Bastelangebote, sodass unter anderem Papier, Holzreste und ähnliche Dinge benötigt würden. „Wer uns helfen will, kann einfach mal vorbeikommen.“

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