Kultur- und Heimatverein stellt neuen Kalender vor

Auf Schatzsuche

Anette Vielguth und Erhard Grunhold freuen sich über den neuen Visselhövede-Kalender u2013 den es erstmals in zwei Größen gibt. Foto: Nina Baucke
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Visselhövede. Bäume auf dem Marktplatz, vor der Kirche. Ein rauchender Schornstein, der aus dem Gebäudekomplex der Norddeutschen Honig- und Wachsfabrik hervorragt. Geschäftiges Treiben am Bahnhof Wittorf: Eindrücke vom Leben in Visselhövede zu Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es nur noch in Archiven zu entdecken – und demnächst auch wieder an der heimischen Wohnzimmerwand.

Denn der Kultur- und Heimatverein Visselhövede begleitet mit einem historischen Bildkalender das kommende Jahr. Es ist das siebte Mal, dass der Verein in etlichen Archiven und Sammlungen auf Schatzsuche war und eine Auswahl von zwölf Motiven präsentiert, jeweils alle zwei Jahre. Und der fünfte Kalender, bei dem Erhard Grunhold seine Finger mit im Spiel hat. „Und nach wie vor habe ich Lust und Laune, den Kalender zu entwickeln“, betont der Visselhöveder.

Und ergiebige Quellen obendrein: Der neue Kalender speist sich zu weiten Teilen aus dem Fundus von Wolfgang Böttjer aus Schwitschen, der vor allem alte Postkarten umfasst, von denen einige im Kalender gelandet sind. Aber auch aus den Sammlungen von Klaus Hoins aus Wittorf sowie Helga Schiemann aus Jeddingen haben es Bilder in den Kalender geschafft. Die Auswahl der einzelnen Monatsmotive nimmt Grunhold selbst vor, in zwei, drei Fällen jedoch ließ er den Vereinsvorstand entscheiden.

„Der Kalender ist inzwischen zu einem Kommunikationsmittel geworden“, ist Grunhold überzeugt. „In Familien, zwischen Freunden wird da in Erinnerungen geschwelgt.“ Denn hinter jedem Bild stecken etliche Geschichten und Erinnerungen, weiß der ehemalige Visselhöveder Stadtdirektor. „Auch für mich persönlich ist es immer wieder schön zu sehen, wie es hier früher aussah. Nicht nur für ihn und zahlreiche Visselhöveder, „der Kalender wird in die ganze Welt verschickt“, weiß Grunhold.

Eine kleine Premiere ist, dass der Kalender nicht nur im Großformat erhältlich ist, sondern zusätzlich noch mal eine Nummer kleiner. „Wir haben Erhard Grunhold von einer kleineren Variante überzeugen können“, sagt Vereinskollegin Christiane Wuttke. „Für die, die etwas weniger Platz haben.“

Die Kalender gibt es in groß für 18 Euro und in klein für 13 Euro ab sofort bei Anette Vielguth im Schreibwarengeschäft Sasse an der Großen Straße in Visselhövede und beim Stand des Kultur- und Heimatvereins auf dem Apfelmarkt am Dienstag, 3. Oktober.

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