Kettenburger Feuerwehr hat einen neuen Orstbrandmeister

Lucke folgt auf Lange

Die Beförderten der Wittorfer Feuerwehr und ihre Gäste blickten auf das vergangene Jahr zurück.
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Kettenburg (r/nin). Die Ortsfeuerwehr Kettenburg hat einen neuen Ortsbrandmeister: Jonas Lucke tritt die Nachfolge von Dennis Lange, der den Posten aus persönlichen Gründen abgab, an. Mit 22 Ja-Stimmen votierten die Mitglieder der Wehr für den 26-Jährigen, obwohl dieser erst seit vergangenem Jahr bei den Kettenburgern mit an Bord ist. Zuvor hatte Lucke bereits bei der Feuerwehr Groß Eilstorf Erfahrungen sammeln können. „Ich will mit viel Engagement die Ortswehr wieder zum Leben erwecken“, erklärte er vor der Versammlung.

Sein Stellvertreter bleibt allerdings der alte: Die Feuerwehr bestätigte Andreas Röhrs einstimmig in seinem Amt. Dieser wiederum betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen ortsbrandmeister freue.

Vor der Wahl war es allerdings noch an Lange, durch die Versammlung zu führen und neben den Kettenburger Brandschützern inklusive Nachwuchs mit Ehrenortsbrandmeister Hermann Stimbeck, Stadtbrandmeister Kai-Olaf Häring, der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Mathias Haase, Tam Ofori-Thomas als Vorsitzender des Feuerwehrausschusses und Pamela Helmke als Ortsvorsteherin einige Ehrengäste zu begrüßen. Dabei warf er einen Blick zurück auf die vier Einsätze vergangenen Jahres. Dennoch waren die Mitglieder der Kettenburger Wehr in den weiteren Monaten nicht untätig geblieben, zum einen waren sie immer wieder bei Übungen und Diensten gefordert, zum anderen zeigten sie sich unter den Visselhöveder Wehren als wettkampfstark: Platz eins bei der Orientierungsfahrt in Buchholz sowie bei den neuen Leistungsvergleichen in Schwitschen. Ein nicht unerhebliches Thema für die Feuerwehr im vergangenen Jahr war das Feuerwehrhaus. „Der Erhalt ist nicht mehr möglich“, erklärte Lange. Gemeinsam mit der Stadt Visselhövede mache man sich Gedanken über einen Um- beziehungsweise Anbau. „Das Haus ist abgängig und wir müssen nun planen, wie es weiter geht“, pflichtete ihm Haase bei. „Wir prüfen derzeit die Vorschläge der Kettenburger Kameraden.“ Er gab allerdings auch zu bedenken, dass ein neues Feuerwehrhaus mit mindestens 700.000 Euro zu Buche schlägt, welche für den Haushalt 2020 nicht eingeplant waren.

Derzeit besteht die Ortsfeuerwehr Kettenburg aus 47 Mitgliedern. Zwölf davon gehören der Altersabteilung an, 35 sind im aktiven Dienst. Die Jugendfeuerwehr wiederum umfasst derzeit drei Mädchen und zwölf Jungen, Thore Ahlers begann in seinem Jahresbericht mit etwas Statistik. Drei Mädchen und zwölf Jungen zählt derzeit die Jugendfeuerwehr Kettenburg.

Eine Ehrung holten die Kettenburger in diesem Jahr nach, Hagen Mutschler erhielt das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Auch einige Beförderungen standen an: Fynn Ahlers darf sich nun Oberfeuerwehrmann nennen und erhielt dafür einen Stern auf seinen Schulterstücken. Tina Stimbeck und Marcel Duensing sind nun Hauptfeuerwehrfrau beziehunsgweise Hauptfeuerwehrmann und erhielten dafür den zweiten Stern auf ihren Schulterstücken.

Häring wiederum bedankte sich in seinem Grußwort nicht nur bei den Brandschützern für die geleistete Arbeit, sondern auch bei den Familienangehörigen und Partnern, die das Hobby Feuerwehr in diesem Umfang mittragen. „Bei der Feuerwehr kannst du halt nicht immer planen“, so Häring. Er freue sich, dass die Kettenburger mit ihrem Altersschnitt von 38 Jahren noch immer unter dem Gesamtschnitt der Stadtfeuerwehr läge.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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