Kettenburg: Baugebiet „Schützenhalle – Süd“ nimmt Gestalt an - Von Nina Baucke

Wohnen im Storchenweg

Der Bauausschuss beriet am Donnerstag über den Bebauungsplan für das Baugebiet "Schützenhalle u2013 Süd" u2013 und über einen Straßennamen. Archivfoto: Nina Baucke
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Kettenburg. Zuwachs für Adressen in Kettenburg: Demnächst gehört der Storchenweg zum Straßennetz des Ortes. Dafür stimmte zumindest der Bauausschuss am Donnerstag, das Votum des Stadtrates folgt Ende März. Und auch der Bebauungsplan „Schützenhalle – Süd“ ist nun einen Schritt weiter, auch ihn empfahlen die Mitglieder des Gremiums einstimmig dem Stadtrat.

Vor einem Jahr hatte die Stadt mit den Planungen auf der zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche begonnen, seitdem hatten die Verantwortlichen nur geringe Modifizierungen vornehmen müssen, darunter die Verkürzung einer der Stichstraßen. Ein erster Parzellierungsentwurf sieht sieben Grundstücke vor, größere im Nordwesten, kleinere im Südosten des Areals. „Auf der Westseite müssen beim Bau der Wohnhäuser bestimmte Abstände zur Schützenhalle und dem Gewerbegebiet eingehalten werden“, erläuterte Georg Böttner vom zuständigen Planungsbüro Plan B aus Hannover.

Man habe dort mit den starken Größenunterschieden der Grenze der Lärmemissionen Rechnung tragen müssen, so Böttner. Allerdings steht die endgültige Parzellierung noch aus und soll in kommenden Ausschüssen noch beraten werden, „es können daher auch sechs etwas größere Grundstücke werden. Da ist noch nichts in Stein gemeißelt“, so Bauamtsleiter Gerd Köhnken. Aber: „Von einer 1.000-Quadratmeter-Grundstücksgröße sehen wir ab“, so Amtsmitarbeiterin Brunhilde Arps. In Kürze nimmt die Stadt die Ausmessungen vor, auch entsprechende Fragebögen seien bereits an Grundstückinteressenten rausgegangen, so Arps.

Zwar freute sich Pamela Helmke (CDU), Ausschussmitglied und zugleich Kettenburger Ortsbürgermeisterin, über das neue Baugebiet, bedauerte allerdings die Verkleinerung des Geländes. „So sind nun auch die Grundstücke kleiner als gedacht“, bemängelte sie. Grund ist ein Sandabbaugebiet südlich des neuen Baugebietes, bei dem der Landkreis angesichts des Raumordnungsprogramms eine Ausweitung des Geländes in diese Richtung abgelehnt hatte. Das hatte zu einer zweiten Auslegung des Bebauungsplans geführt – und dazu, dass aus acht bis neun potenziellen Grundstücken sechs bis sieben geworden sind.

„Wir sollten beim nächsten Raumordnungsprogramm auf Erweiterungsmöglichkeiten achten“, regte sie an. „Aber ich freue mich, dass wir immerhin etwas machen konnten, wenn auch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Helmke weiter. Das jetzt ausgewiesene Baugebiet sei „besser als gar nichts“. Im April soll nach derzeitigen Planungen der Entwurf inkrafttreten. Und mit „Storchenweg“ steht bereits der Name für die neugeplante Straße fest – eine Idee der zukünftigen Anwohner, die der Ausschuss auch einmütig befürwortete.

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