Gastspiele und Eigenproduktionen im Theater Metronom - Von Nina Baucke

Herbst auf der Bühne

Andreas Goehrt (von links), Tomke Heeren und Karin Schroeder starten mit dem neuen Spielplan in den Theaterherbst. Foto: Nina Baucke
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Hütthof. Ein Haifischteich, ein Wal und eine Gruppe ganz besonderer Flamingos: Der Theaterherbst im Metronom in Hütthof hat es in diesem Jahr in sich. Denn die beiden Schauspieler Karin Schroeder und Andreas Goehrt haben gemeinsam mit Tomke Heeren einen Spielplan zusammengestellt, in dem neben aktuellen Metronom-Eigenproduktionen und Klassikern auch Gastspiele befreundeter Künstler ihren Platz haben.

Darüber hinaus plant das Metronom-Team für den Theaterfrühling 2020 neue Wege einzuschlagen: „Wir werden erstmals Tanztheater in unserem Programm haben“, kündigt Goehrt an. Im Februar wird die italienische Choreografin Sara Angius mit einem Ensemble und der Produktion „Wallpaper“ in Hütthof zu Gast sein.

Los ging es im Theaterherbst allerdings mit der Welturaufführung von „Die Unsterblichen“ von Max und Rike Reiniger. Schroeder spührt gemeinsam mit Moritz von Zeddelmann unter der Regie von Leon Wierer der Frage nach, was von den Idealen und Utopien der Jugend am Ende des Lebens übrigbleibt. Nach der Premiere am vergangenen Freitag sind weitere Aufführungen am Freitag und Samstag, 1. und 2. November, jeweils um 20.30 Uhr. Einen Western ohne Pistolen und Pferde gib es am Samstag, 9. November, um 20.30 Uhr und am Sonntag, 10. November, um 19.30 Uhr mit „Der Hund im Haifischteich“ zu sehen – die Metronom-Eigenproduktion des vergangenen Jahres.

1996 war Schauspieler Thomas Bammer Mitglied im Ensemble für „Der Drache“ – damals noch im Theaterzelt. Mittlerweile lebt er in Österreich, kehrt aber für ein Gastspiel am Samstag, 23. November, um 20.30 Uhr zurück nach Hütthof. Im Gepäck hat er den Soloabend „Spargel in Afrika“, eine Vater-Sohn-Geschichte, die die Frage stellt, was bleibt, wenn die Eltern alt werden. „Wir fanden das vom Thema her sehr spannend“, sagt Goehrt. „Wir freuen uns da sehr drauf.“ Bammer steht auch am Samstag, 24. November, in „Moby Dick“ auf der Bühne des Metronom. Die Inszenierung des Theaters Triebwerk ist eine Bearbeitung des berühmten Romans von Herman Melville „und auch hier vor Jahren entstanden, bevor das Theater Triebwerk damit um die Welt getourt ist“, sagt Schroeder stolz.

Einen Klassiker gibt es am Samstag, 30. November, zu sehen: „Oskar und die Dame in Rosa“, eine Metronom-Eigenproduktion und ein Soloauftritt für Schroeder. „Das ist immer wieder nachgefragt worden. Und da es nach wie vor ein schönes, zeitloses Stück ist und wir einfach wieder darauf Lust hatten, ist es in diesem Spielplan wieder mit drin“, erklärt Goehrt. Bereits ausverkauft ist das Gastspiel von Gilla Cremer – zum letzten Mal mit „Die Dinge meiner Eltern“, „nächstes Jahr wird es ein neues Stück geben“, ist sich Schroeder sicher. Unter der Regie von Leon Wierer stehen Goehrt und Schroeder in „Däumelin“ in vier Aufführungen auf der Bühne. Für die Vorstellungen am Freitag, 6. Dezember, um 9 Uhr sowie am Samstag, 7. Dezember, um 17 Uhr gibt es noch Restkarten.

„Ohne ,Dritter Engel, vierte Reihe und swinging christmas‘ ist es einfach nicht Weihnachten“, sagt Schroeder über einen weiteren Metronom-Klassiker, der viermal im Dezember auf dem Spielplan steht. „Die weihnachtliche Stimmung ist einfach schön!“ Für die Vorstellungen am Sonntag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr, Samstag, 21. Dezember, um 20.30 Uhr und Sonntag, 22. Dezember, um 19.30 Uhr gibt es noch Karten. Noch wenige freie Plätze gibt es auch nur noch für „Ox und Esel“ am Freitag, 20. Dezember, sowohl um 9 als auch um 18 Uhr. Auf Nachfrage wäre eine weitere Vorstellung um 11 Uhr möglich.

Noch einmal bunt wird es vor dem Jahreswechsel mit „Die Golden Flamingos“: Jan Fritsch, Uli Baumann, Holger Meierdierks und Alexander Seemann erzählen am Freitag, und Samstag, 27. und 28. Dezember, jeweils um 20.30 Uhr die Geschichte einer in die Jahre gekommenen Show-Truppe, die noch einmal glamouröse Zirkusluft versprühen will. „Das ist absurd, komisch und mit viel Musik“, verspricht Schroeder. Und dann macht das Theater Metronom noch einmal einen „Boxenstopp“: Ursprünglich für das Jubiläum im August erarbeitet ist der Revue-Rückblick noch zweimal im Januar zu sehen, dieses Mal allerdings nicht im Zelt, sondern im Theater – und für Sonntag, 12. Januar, um 19.30 Uhr gibt es noch freie Plätze.

Das gilt auch für das zweitägige Seminar „Auftreten – Da sein – Spuren hinterlassen“ am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Januar, in dem Schroeder schauspiel-methodische Anregungen für einen wirkungsvollen Auftritt gibt. Weiteres dazu sowie zur Anmeldung erfahren Interessierte telefonisch unter 04262/1351 sowie per E-Mail an buero@theater-metronom.de.

Karten für die Theatervorstellungen gibt es telefonisch unter 04262/1399. Mehr Informationen finden Interessierte im Internet unter www.theater-metronom.de.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
 04261 / 72 -433
 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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