Frühlingsprogramm im Theater Metronom in Hütthof / Eigenproduktionen und Workshops

Gierige Schlepper und kleine Helden

In "Blackout" treiben Jan Fritsch (von links), Karin Schroeder, Erwing Rau und Sissy Zängerle durchs All. Foto: Nina Baucke
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Hütthof (r/nin). Auch wenn die derzeitigen Außentemperaturen eher im Sinkflug sind: Das Theater Metronom in Hütthof startet in den Theaterfrühling 2018. Den Auftakt bestreitet am Sonntag, 18. Februar, ab 19.30 Uhr die Junge Bühne mit der Aufführung von „Der Boxer“.

Das Theaterprojekt von jungen Erwachsenen im Theater Metronom mit Linea Börker, Stefanie Eichwald, Marie Hummers, Frederik Link, Marie Seeger, Lucas Lorentzek, Tomke Heeren und Jan-Hinrich Hummers erzählt die Geschichte des Boxers Johann „Rukeli“ Trollmann. 1933 deutscher Meister im Mittelschwergewicht durfte er nur acht Tage den Titel tragen, dann wurde dieser ihm von den Nazis aberkannt. Der Eintritt kostet zehn Euro. Der Wettbewerbsbeitrag um den Monica-Bleibtreu-Preis „Meeresrauschen“ ist am Freitag und Samstag, 23. und 24. Februar, jeweils ab 20.30 Uhr zu erleben. Karin Schroeder, Jannis Kaffka, Thorsten Neelmeyer und Erwing Rau zeigen als verlebte Barfrau, freiheitssuchender Barpianist, desillusionierter Seemann und skrupelloser Geldhai die unheilvollen Verschränkungen von der Gier nach Geld und purer Not bei dem Geschacher um Menschleben. Ganz andere Töne schlagen Andreas Goehrt und Karin Schroeder als im Keller gestrandetes Ehepaar in „Pago Pago“ an. Am Freitag und Samstag, 2. und 3. März, geht es jeweils ab 20.30 Uhr um einen geplatzen Urlaubstraum, der die beiden in Erklärungsnöte bringt. Bei beiden Stücken kostet der Eintritt 17, ermäßigt zehn Euro.

„Abschiedskonzert“: Mit diesem improvisierten Stück Musik gibt es am Sonntag, 18. März, ab 19.30 Uhr Theater im Foyer mit Nele Kießling und Jannis Kaffka. Sie improvisieren das Abschiedskonzert eines gefeierten Musikduos, das es so noch nie gegeben hat und nicht wieder geben wird. Der Eintritt kostet 15, beziehungsweise zehn Euro.

In eine abgewrackte Raumstation geht es am Freitag und Samstag, 6. und 7. April, jeweils ab 20.30 Uhr mit dem Stück „Blackout“: Karin Schroeder, Sissi Zängerle, Jan Fritsch und Erwing Rau erleben den Tag, an dem die künstliche Intelligenz die Weltherrschaft übernimmt. Der Eintritt kostet 17, beziehungsweise zehn Euro.

Eine Premiere gibt es am Sonntag, 22. April, ab 17 Uhr sowie am Montag, 23. April, ab 10 Uhr zu erleben: „Däumelin“ erzählt von einem, das auszog das Leben zu lernen. Kaum größer als ein Daumen erlebt es die Welt aus einer ganz anderen Sicht. Die Geschichte nach einem Märchen von Hans-Christian Andersen ist geeignet für Kinder ab vier Jahren und Erwachsene. Der Eintritt kostet sieben Euro, für Gruppen ab zehn Personen gibt es ermäßigte Karten für je fünf Euro.

„Schauspiel Basics“ vermittelt Karin Schroeder am Samstag und Sonntag, 28. und 29. April, jeweils von 14 bis 18 Uhr in einem zweitägigen Theaterworkshop. Neben einem Schauspieltraining, Stimmbildung und Rollenfindung werden Szenen entwickelt und auf der Bühne präsentiert. Der Workshop richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Von Montag bis Samstag, 30. Juli bis 4. August, gehört die Bühne des Theater Metronom Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 16 Jahren. 25 Teilnehmer erarbeiten in dieser Zeit ein Theaterstück, das dann am 4. August ab 17 Uhr erstmals aufgeführt wird. Für beide Angebote – dem Schauspielworkshop und der Ferienaktion – sind Anmeldungen telefonisch unter 04262/1351 und per E-Mail an buero@theatermetronom.de möglich. Für alle Aufführungen nimmt das Theater Metronom Kartenreservierungen auf dem Anrufbeantworter telefonisch unter 04262/1399 entgegen. Mehr Informationen gibt es zudem im Internet unter www.theater-metronom.de.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
 04261 / 72 -433
 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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