Flohmarktteam „Am Ostermoor“ steckt Erlöse in Projekte

Mit Herzblut für den Ort

Angelika Kuhlke (von links), Else Lünsmann, Harald Voss, Ingrid Tatje, Alfred Bittner, Erika Bittner, Marion Dittmer, Kerstin Voss und Werner Lünsmann engagieren sich für den Ort. In diesem Jahr ging es um ein Blumenbeet und das Schild für die "Zwergenstube". Foto: Nina Baucke
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Wittorf (nin). Heimatlos in Wittorf: Das galt schon öfter für durch den Ort vagabundierende Störche. Dieses Bild soll zumindest dem Flohmarktteam „Am Ostermoor“ nach künftig der Vergangenheit angehören: Teammitglied Harald Voss werkelt bereits an einem Nestrohling, der in der nächsten Saison einem Storchenpaar ein Zuhause sein soll.

Die nötigen finanziellen Mittel dafür kommen aus den Erlösen, die die Gruppe aus ihrem jährlichen Flohmarkt zieht. Denn am zweiten Sonntag im Juli verwandelt sich die Straße Am Ostermoor in eine Flohmarktmeile, die mittlerweile Menschen jenseits der Umgebung anlockt. Auch die Verkäufer kommen nicht nur aus dem Dorf oder aus der Kommune, sondern bereits aus dem Landkreisen Verden und Lüneburg sowie aus dem Bremer Raum.

„Nächstes Jahr ist es der 15. Flohmarkt“, sagt Voss zufrieden. Den Grund für den Erfolg sieht die Gruppe in der familiären Atmosphäre: „Jeder Anwohner in der Straße zieht mit, dazu sind wir noch ein klassischer Flohmarkt, wo man um die rostige Gartenhacke feilscht und ohne kommerzielle Händler“, so Voss.

Das Geld, das durch Standgebühren und den Verkauf der Torten- und Kuchenspenden zusammenkommt, fließt wieder in den Ort: In den vergangenen Jahren hat das Flohmarktteam mit seinen Erlösen Sitzbänke angeschafft, die Kirchenfenster bezuschusst, Feuerwehr, Vereine und den Kindergarten unterstützt, eine Verkehrsinsel angelegt, Kinovorstellungen initiiert sowie – wie in diesem Jahr – ein Blumenbeet gegenüber des Dorfgemeinschaftshauses neu angelegt und der „Zwergenstube“ ein neues Hinweisschild spendiert. „Beim Beet haben uns vor allem die Familien Rhode und Bahrenburg mit Steinen und einem Bagger unterstützt. Dafür danke!“, freut sich Voss. Insgesamt hat die Gruppe mittlerweile 75.000 Euro in das Dorf investiert. Was weitere Projekte angeht, sei man für Vorschläge offen, so Voss. „Wichtig ist, dass es Hand und Fuß hat. Denn wir sind auf jeden Fall mit Herzblut dabei.“

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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