Eröffnung des Visselhöveder Jugendzentrums / Viele Helfer und Spender

Im Herzen der Stadt

Der zwölfjährige Marlon schneidet das Eröffnungsband mit Andru00e9 Lüdemann und Iris Weis durch. Fotos: Wieters
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Visselhövede – Ein Tischkicker, eine Chill-Ecke mit Playstation, ein Schlagzeug einen Raum weiter, eine große Küche, viel Platz draußen, den See vor der Tür und das Hallenbad nebenan: Nein, die Rede ist nicht von einem perfekten Urlaubsdomizil kurz vor den Ferien, sondern vom neunen Visselhöveder Jugendzentrum, das jetzt im Herzen der Stadt eröffnet wurde

In den vergangenen Monaten hatten Handwerker sich mächtig ins Zeug gelegt, um aus der ehemaligen Küche des Hallenbadrestaurants ein Zentrum für die Jugendlichen zu schaffen, denen es dort an fast nichts fehlt.

Bürgermeister André Lüdemann hat das Sommerfest des Gewerbevereins am Sonntag dazu genutzt, die neuen Räumlichkeiten einer großen Besucherzahl zu präsentieren: „Jetzt sind die Jugendlichen da, wo sie hingehören: In der Mitte der Stadt und in der Mitte unserer Gesellschaft.“

Betreut werden die Kinder und Jugendlichen vorläufig nur von Iris Weis, der pädadgogischen Mitarbeiterin der städtischen Gemeinwesenarbeit, die wie die beiden Landtagskandidaten Eike Holsten (CDU), Henning Cordes (FDP) und die SPD-Unterbezirksvorsitzende Ina Helwig auch, betonte, dass es wichtig sei, in nachfolgende Generationen zu investieren. „Darum suchen wir händeringend eine männliche zweite Fachkraft, die einfach mal bei uns im Jugendzentrum vorbeischauen kann und Lust hat, die halbe Stelle zu besetzen“, so Weis, die den Interessierten dann die entsprechenden Kontakte für die Bewerbung vermittelt.

Die Politiker versprachen, sich dafür einzusetzen, dass die Landesförderung der Gemeinwesenarbeit, über die Weis und Kollegen zu großen Teilen bezahlt werden, in Visselhövede auch nach dem eigentlichen Ende zum Jahreswechsel 2023/2024 nicht ausläuft, sondern fortgeführt werde. „Denn was hier geleistet wird, ist schon herausragend“, betonte Eike Holsten.

Zur Eröffnung musste Iris Weis die ganze Vorbereitungsarbeit aber nicht alleine wuppen, sondern „acht ehrenamtliche Helfer haben mich dabei toll unterstützt.“ Es wurde fleißig gebacken, dekoriert, der Blumenschmuck verteilt, „halt alles, was man zur Eröffnung so macht“, dankt Weis. Mittendrin war und ist auch immer der erst zwölfjährige Marlon. „Der gehört schon zum festen Team und hilft überall, wo es nötig ist.“

Die Jugendlichen hatten im Vorfeld eine Pinnwand aufgestellt, auf der sie ihre Wünsche zur Ausstattung der Räume konkretisiert hatten. Dazu gehörten zum Beispiel ein Sandwichmaker oder ein Ventilator. „Einige der Zettel wurden von unseren Besuchern mitgenommen. Die Unterstützung auch aus der älteren Bevölkerung ist groß.“

Die Spendenschweine seien ebenfalls gut gefüttert worden. „Hinzu kommt noch das Hochbeet samt Pflanzen, das uns vom SPD-Ortsverein zur Verfügung gestellt wurde. Das bereichert unsere regelmäßigen Kochtage mit vielen regionalen Kräutern“, so Iris Weis.

jw

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