Beim Visselhöveder Seniorenbeirat stehen Wahlen an

Neue Leute, neue Ideen

Klaus-Dieter Burmester (links) und Helmut Sündermann hoffen auf Zuwachs für den Beirat. Foto: Nina Baucke
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Visselhövede (nin). Etwa 2.800 Bürger über 60 Jahre leben in Visselhövede – von fast 10.000 Einwohnern. „Von daher ist es eine wichtige Arbeit, die wir machen“, sagt Helmut Sündermann, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Wer sich für diese 2.800 Menschen einsetzen will, hat demnächst die Gelegenheit: Denn bei dem Beirat stehen Wahlen vor der Tür.

„Wir würden uns sehr über neue Leute und damit über auf neue Ideen freuen“, betont Sündermann. „Jeder, der zu der Sitzung kommt, darf wählen und kann gewählt werden.“ Die beiden einzigen Voraussetzungen: Die Person darf kein kommunales Amt ausüben und muss mindestens 60 Jahre alt sein. „Aber bei Letzterem sehen wir generell die Grenze nicht so eng.“ Hintergrund ist, dass zwei Vorstandsmitglieder in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen aufhören, Sündermann und Klaus-Dieter Burmester, sein Stellvertreter, hoffen darauf, diese Posten bei der Sitzung am Montag, 28. Oktober, wieder zu besetzen und im besten Fall den Vorstand darüberhinaus um Beisitzer zu vergrößern. „Wir schmeißen niemanden mit Arbeit tot“, bemerkt der Rosebrucher mit einem Lachen. „Einmal im Monat, jeweils den dritten Montag, ist nachmittags Beiratssitzung.“ Die Aufgaben des Gremiums sind vielfältig, so Burmester. Der Beirat wirkt unter anderem bei der Planung von Einrichtungen mit, organisiert Vorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen und haben im Rahmen einer regelmäßigen Sprechstunde ein offenes Ohr für die Bürger. „Unsere Themen sind auch Digitalisierung und Barrierefreiheit und Pflege“, sagt Sündermann. „Wir schieben Dinge an, die dann politisch geregelt werden.“ Daher hat das Gremium auch jeweils einen Platz im Ausschuss für Soziales, Sport, Kultur, Senioren und Jugend sowie im Bauausschuss. „Entscheidend ist, dass wir hervorragend mit der Verwaltung und dem Rat zusammenarbeiten – wie auch mit dem Präventionsrat und dem Gemeinwesensarbeiter Christian Oddoy“, so der Vorsitzende. „Es macht einfach Spaß, gemeinsam mit ihm Ideen auszubrüten.“

Sündermann und Burmester planen zudem, auch Behinderte in die Arbeit des Beirats verstärkt einzubinden: „Von daher wäre es schön, wenn auch diese Menschen bei uns vertreten sind.“ In diesem Fall sei die Besetzung eines Beiratspostens nicht an die 60-Jahre-Regel gebunden, so Sündermann. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr im Haus der Bildung.

Autor

Nina Baucke Nina Baucke
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 nina.baucke@rotenburger-rundschau.de

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