Unfallverursacher fährt auf Stauende auf / Autobahnsperrung

Schwerverletzte auf der A1

Eines der unfallbeteiligten Autos lässt erahnen, wie schwer die Wucht des Aufpralls war.
 ©Polizei

Oyten/A1 (r/as). Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A1 zog am Samstagmittag den Einsatz der Autobahnpolizeien Sittensen und Langwedel nach sich. Gegen 13 Uhr hatte sich zwischen den Anschlussstellen Posthausen und Oyten in Richtung Bremen ein Zusammenstoß zwischen drei Autos ereignet, bei dem sich mehrere Personen schwer verletzten.

Aufgrund eines Fahrzeugbrandes im Bereich des Bremer Kreuzes hatte sich der Verkehr auf der A1 mehrere Kilometer zurückgestaut. Der 71-jährige Fahrer eines VW Golfs aus dem Raum Recklinghausen erkannte den stockenden Verkehr zu spät und fuhr ungebremst mit einer Geschwindigkeit von vermutlich mehr als 100 Stundenkilometern auf einen verkehrsbedingt langsam fahrenden Audi SQ 5 aus Pinneberg auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi wiederum auf einen langsam vorausfahrenden Land Rover aus Hamburg geschoben. Bei dem Unfall wurden der in Recklinghausen wohnende Fahrer des Golfs und seine 67-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Beide Insassen des Audis sowie der Fahrer und die Beifahrerin im Land Rover wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Im Land Rover befanden sich zudem zwei Kinder, die unverletzt blieben.

Der Grund für das Auffahren auf das Stauende ist bislang unklar, die Ermittlungen der Polizei dauern an. Den entstandenen Sachschaden schätzt sie auf 90.000 Euro. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Fahrbahnreinigung mussten alle Spuren für zweieinhalb Stunden gesperrt werden und der Verkehr über den Seitenstreifen geleitet werden. Es kam zu einem Rückstau von zehn Kilometern.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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