Verwaltung bietet neue Website

Neue Visitenkarte

Silke Rennebach freut sich, die neue Sottrumer Website auf den Weg gebracht zu haben.
 ©Baucke

Sottrum – Zwei Jahrzehnte lang gab die digitale Visitenkarte Sottrums ein eher konservatives Bild ab, seit Montag allerdings ist die neue Internetpräsenz der Kommune online – und soll den Bürgern erheblich mehr Service bieten als bisher, so ist sie unter anderem barrierefrei und passt sich auch an mobile Geräte automatisch an.

„Es war ein langer Weg bis hier hin“, bekannte Samtgemeindebürgermeister Peter Freytag bei der Präsentation der neuen Website. Aus Personalgründen, so der Sottrumer Verwaltungschef, habe man das Vorhaben nicht eher angehen können. „Von daher bin ich froh, dass wir dieses Thema jetzt abschließen können.“ Obwohl, abschließen trifft es nicht direkt. Für Silke Rennebach, Mitarbeiterin der Verwaltung, die das Projekt federführend betreut, ist sie etwas, das jetzt „hochwachsen“ soll und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Bei der Gestaltung ging es vor allem um einen Aspekt: „Wir wollten auf der Website möglichst kurze Wege haben“, so Rennebach.

So ermöglicht auf der Startseite eine Menü-Leiste schnellen Zugriff auf einige Grundfunktionen – zum einen die Öffnungszeiten, ein Tool zur Terminbuchung, ein Kontaktformular sowie ein Link zum Tourow als auch zum Ratsinformationssystem. „Da spielt die Schnittstellenoptimierung eine Rolle, denn da sind die Mitgliedsgemeinden in der Diskussion, ob und wie ihre Sitzungen über dieses Portal abrufbar sein sollen“, so Freytag. „Perspektivisch gibt es jetzt die Möglichkeit, sie mit einzubinden.“ Bislang sind lediglich die Gremien der Samtgemeinde und der Gemeinde Sottrum involviert. „Für den Bürger ergibt sich so die Möglichkeit, zu schauen, was in den Räten passiert – auch im Rückblick.“

Drei Blöcke in der Mitte der Startseite geben detaillierte Informationen: Zum einen pflegt die Kommune aktuelle Mitteilungen ein, die nur kurzfristig von Interesse sind. In einem weiteren Block finden sich Bekanntmachungen – zum Beispiel über Bebauungspläne, Stellenausschreibungen und Auftragsvergaben. In dem dritten Block sind anhand einer Karte die Internetseiten der Mitgliedsgemeinden verlinkt – mit Ausnahme von Horstedt und Reeßum, die bislang noch keine eigene Internetpräsenz haben. Darüber hinaus führen die Bereiche Familie und Bildung, Rathaus und Politik, Freizeit und Kultur sowie Bauen und Wirtschaft zu spezifischeren Informationen.

„Unser Schlagwort ist grundsätzlich ,papierloses Rathaus‘“, erläuterte Freytag. „Beispielsweise bei einem Bauantrag können wir das Scharnier zwischen Bürger und Landkreis sein und mit einem papierlosen Datenaustausch arbeiten.“ Selbst wenn der digitale Bauantrag noch Theorie ist – im Vergleich zum bisherigen Angebot sind über die neue Webpräsenz weitaus mehr Dienstleistungen möglich. So können Bürger auf digitalem Weg ihren Hund oder ein Gewerbe anmelden und Angelscheine beantragen. Auch Ausweisformulare finden sich online, „das erspart oft einen zweiten Besuch“, so Rennebach.

Dazu bietet das neue System deutlich mehr Komfort in puncto Pflege: „Vereine müssen jetzt nicht mehr drei Monate warten, bis ihre Veranstaltung auftaucht, stattdessen sind jetzt auch kurzfristige Eintragungen möglich“, erklärte die Verwaltungsmitarbeiterin. Sie hat noch weitere Ideen für die neue Sottrumer Website im Köcher: „Denn sie ist ein lebendiges Objekt“, so Rennebach, „das in der Pflege jetzt zum Glück nicht mehr ganz so aufwendig ist.“ nin

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