Spielplatz Am Himpberg soll wieder Spielgeräte erhalten

Von drei zu zwei

Noch sind Spielgeräte auf dem Gelände in der Straße Im Moorteil. Foto: Baucke
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VON NINA BAUCKE

Sottrum – Eine schlichte, fast quadratische Rasenfläche, umsäumt von Bäumen: Geht es nach den Anwohnern der Straße Am Himpberg in Stuckenborstel, soll aus dem Areal, das schon mal ein Spielplatz war, wieder einer werden. Einen entsprechenden Antrag verwies am Montag der Ausschuss für Kinder, Jugend, Sport, Soziales und Kultur mit fünf Ja-Stimmen in den Verwaltungsausschuss der Gemeinde.

Der Antrag selbst kam direkt aus den Reihen der Anwohner. „38 Haushalte haben sich mit einer Unterschrift dafür ausgesprochen, den Spielplatz wieder auszustatten“, erklärte Amtsleiter André Bischof.

Denn: Aktuell leben im Einzugsbereich des potenziellen Spielplatzes 29 Kinder. Ausreichend Grund, um eine Umstufung des Areals von Kategorie drei in Kategorie zwei anzuschieben – denn so hatte die Arbeitsgruppe Spielplatz die Anlage vor einigen Monaten in einer Richtlinie klassifiziert.

„Wir können doch froh sein, dass dort in der Siedlung wieder mehr Kinder leben“, betonte Ausschussmitglied Hans-Jürgen Brandt (SPD). „Und dieser Entwicklung müssen wir dann auch entsprechend Rechnung tragen.“ Dazu kommt, dass zwar im Köthnerweg ein weiterer Spielplatz der Kategorie zwei vorhanden ist, „aber der Weg vom Himpberg zum Köthnerweg kreuzt die Reeßumer Straße. Da bräuchten wir also noch einen Zebrastreifen“, so Brandt weiter.

Friederike Paar (CDU) sah die neue Kategorisierung des Spielplatzes Am Himpberg kritischer: „Hintergrund der Richtlinie war, dass wir als Gemeinde jeden Spielplatz pflegen müssen, von daher können wir nicht an jedem Haus einen anlegen“, so die Sottrumerin. „Wer seine Kinder vom Küchenfenster aus im Blick behalten will, darf sie nur im eigenen Garten spielen lassen.“

Die Anzahl der Spielplätze zu reduzieren, um die vorhandenen gut in Schuss zu halten: Das sagt auch die Erste Samtgemeinderätin Kerstin Wendt. „Das war ja die Idee, als wir die Einteilung angegangen sind. Der Antrag vom Himpberg ist allerdings ein Beispiel, wo die Anlieger sehr schnell waren.“ Zur Sprache kam auch, Spielgeräte woanders abzubauen und an den Himpberg umzusetzen, unter anderem vom Areal in der Straße Im Moorteil, der der Kategorie drei angehört. Wendts Meinung haben auch die Freiflächen Vorteile: „Die Anwohner können sie auch so nutzen.“ Änderten sich die Zahlen der Kinder dort, ließen sich dort auch wieder Spielplätze einrichten. „Bauplätze werden wir dort nicht ausweisen“, so Wendt.

Ein Gegenantrag, die Entscheidung noch einmal zu vertragen, fand zuvor keine Mehrheit. Entscheiden sich auch die weiteren Gremien für eine Umwidmung, ist der folgende Schritt, finanzielle Mittel für die Bestückung des Areals in die Beratungen für den Haushalt 2023 einzubringen.

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