Sottrumer Freibad wartet auf grünes Licht

Es geht wieder los

Auch wenn das Bad noch nicht geöffnet ist, stehen regelmäßig Besprechungen (von links: Henry Kraft, Holger Bahrenburg, Patrick Wallbaum und Kim Peymann) an.
 ©Antje Holsten-Körner

Sottrum (hk). Das Sottrumer Freibad schwimmt gegen den Trend: Während viele öffentliche Bäder ihre Öffnungszeiten immer weiter reduzieren, wird in der Wiestegemeinde ein oft geäußerter Wunsch erfüllt: „Wir werden ab dieser Saison viermal wöchentlich Frühschwimmen anbieten“, berichtet Holger Bahrenburg, im Sottrumer Rathaus zuständig für Schulen und Liegenschaften.

Er freut sich – besonders in Zeiten, wo es überwiegend schlechte Nachrichten gibt – dieses Angebot vorstellen zu dürfen. Umgesetzt werden kann es allerdings erst, wenn Politik und Gesundheitsamt ihre Zustimmung geben. Durch den derzeitigen Lockdown wird dies nicht vor dem 10. Mai sein. Da die Vorbereitungen für eine Öffnung derzeit auf Hochtouren laufen, könnte kurzfristig das Freibad seine Türen öffnen. „Wir brauchen nur zwei Tage, dann hat das Wasser die notwendige Temperatur erreicht“, erklärt Schwimm-Meister Henry Kraft, in dessen Händen seit 2004 die Leitung des Sottrumer Freibades liegt.

Bereits im zehnten Jahr kann Kraft auf seinen Kollegen Patrick Wallbaum, Fachangestellter für Bäderbetriebe, zählen. Neu im Team ist die 26-Jährige Kim Peymann, die seit 1. April im Sottrumer Freibad angestellt ist. Die Ausweitung der Öffnungszeiten ist nicht der einzige Vorteil, der sich aus der Neueinstellung der Fachangestellten für Bäderbetriebe ergibt: „Durch Kim werden wir jetzt die Möglichkeit haben, beispielsweise auch während der Betriebszeit im Sanitärbereich nach dem Rechten zu schauen, ohne dass die Badegäste aus den Augen gelassen werden“, hebt Henry Kraft hervor. Sollte das Gesundheitsamt entscheiden, dass das Corona-Hygienekonzept vom vergangenen Jahr umgesetzt wird, wird es noch keine Schwimmkurse geben, außerdem müssen Duschen und Umkleidekabinen vorläufig geschlossen bleiben. Damit sich die Badegäste unbeobachtet umziehen können, wurden mehrere Einzelkabinen rund um die Becken verteilt. „Die Kabinen werden wir auch nach der Pandemie stehen lassen“, verspricht Bahrenburg.

Auch die vier Wochentage für Frühschwimmer sollen nach Aufhebung aller Corona-Maßnahmen Bestand haben. Um mehrmals täglich Reinigungen des Freibades durchführen zu lassen, werden die Öffnungszeiten in Blöcke mit jeweils einer Stunde Pause unterteilt. Gleich fünfmal (6 bis 8 Uhr, 9 bis 11 Uhr, 12 bis 14 Uhr, 15 bis 17 Uhr und 18 bis 20 Uhr) wird von montags bis donnerstags geöffnet sein, freitags entfällt nur die Frühschwimmerzeit. Am Wochenende wird es dreimal (8 bis 11 Uhr, 12 bis 14 Uhr und 15 bis 18 Uhr) die Gelegenheit zum Besuch geben. „Mit den zwei längeren Blöcken wollen wir Familien ermöglichen, auch eine Zeit auf der großen Wiese zu verbringen“, erklärt Bahrenburg. Anders als im Vorjahr wird es in diesem Jahr Saison- und Zwölferkarten geben. Allerdings: „Jeder muss sich bewusst sein, dass eine Saisonkarte nicht zum Eintritt berechtigt, wenn die Kapazitätsgrenze im Freibad erreicht ist“, betont Bahrenburg. Im vergangenen Jahr lag diese Grenze bei 170 Badegästen.

Wer schon Karten erwerben möchte, kann an folgenden Tagen das Freibad besuchen: 1. und 2. Mai (9 bis 13 Uhr), 3. bis 7. Mai (8 bis 10 Uhr und 14 bis 16 Uhr) und am 8. und 9. Mai zwischen 9 und 13 Uhr. Im Rathaus wird es keinen Vorverkauf geben.

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