Sottrum: Brandeinsatz in der Franz-Heinecke-Straße

Enormer Gebäudeschaden nach Feuer im Carport

Die Flammen hatten aufs Dach übergegriffen und so enormen Schaden am Haus verursacht.
 ©Feuerwehr

Sottrum (r/as). Ein Gebäudebrand rief am Samstagabend die Feuerwehren aus Sottrum, Reeßum, Hassendorf und Stuckenborstel auf den Plan. "Ausgangspunkt des Feuers in der Franz-Heinecke-Straße in Sottrum war wohl das Carport", so die Einschätzung der Wehr in ihrer Pressemitteilung. Der Unterstand links neben dem Gebäude habe beim Eintreffen der Brandschützer bereits im Vollbrand gestanden. Zur Ursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Den Notruf hatten die Nachbarn ausgelöst, denen das Feuer aufgefallen war. Die Eigentümer waren nicht Zuhause, sondern trafen fast gleichzeitig mit den Einsatzkräften vor Ort ein, die die Feuerwehrleitstelle in Zeven um 19.48 Uhr alarmiert hatte.
Als die Brandschützer ankamen, hatten die Flammen bereits auf das Dach des Hauses übergegriffen. Die Feuerwehr Sottrum startete ihren Löschangriff mittels Wassertank und stellte gleichzeitig eine Wasserversorgung aus einem rund 60 Meter entfernten Hydranten her. Da bereits dichter, heller Qualm aus dem Dach quoll, ordnete Einsatzleiter Markus Heuer an, die Dachhaut des Hauses zu öffnen. "Diese Maßnahme erwies sich zusammen mit einem Innenangriff unter Atemschutz als sehr effektiv", teilen die Branschützer mit. So verhinderten sie die weitere Ausbreitung des Feuers.
Das Nachbargebäude blieb unbeschädtigt - "ein Umstand, von dem man so zunächst nicht ausgehen konnte", so die Feuerwehr. Um Schlimmeres zu verhindern, forderte Heuer deshalb sicherheitshalber auch den Drehleiterwagen aus Rotenburg sowie den Atemschutzgerätewagen aus Zeven an. "Schließlich hätte dieser Einsatz auch ungünstiger verlaufen und einen noch höheren Personaleinsatz, insbesondere bei den Atemschutzgeräteträgern, erfordern können", heißt es von den Brandschützern.
Zwischenzeitlich suchte die Feuerwehr das Dachgeschoss mit zwei Wärmebildkameras auf versteckte Glutnester ab. Bereits nach rund 90 Minuten meldete sie der Leitstelle "Feuer aus". Eine Brandwache stellte in der folgenden Stunde sicher, dass ein Wiederaufflammen verhindert wurde.
Die Schadenshöhe beziffert die Polizei Rotenburg ersten Ermittlungen zufolge auf 80.000 Euro. Die durch den Brand betroffene Wohnung sei vorerst unbewohnbar und auch Teile des Dachs der benachbarten Doppelhaushälfte wurde bei den Löscharbeiten ebenfalls beschädigt.
Neben den Wehren der Samtgemeinde waren auch die Kräfte aus Rotenburg, der Gemeindebrandmeister und der Brandabschnittsleiter vor Ort. 84 Feuerwehrleute waren mit zwölf Fahrzeugen, einer Rettungswagenbesatzung des Landkreises und drei Streifen der Polizei Rotenburg am Einsatz beteiligt.
Die Brandermittler des Rotenburger Zentralen Kriminaldienstes nehmen nun die weiteren Ermittlungen zur Brandursache auf.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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