Rat in Horstedt: K201-Sanierung und andere Themen

Es ist vollbracht

Seit kurzem heißt es wieder "Freie Fahrt" durch Horstedt, denn die Sanierung der K201 ist so gut wie abgeschlossen.
 ©Antje Holsten-Körner

Horstedt (hk). Mehr als ein Jahr sorgte die Sanierung der K201 im Mittelpunkt der Kräuterregion für eine weiträumige Umleitung. Inzwischen sind die Arbeiten so gut wie abgeschlossen. „Ursprünglich war die offizielle Einweihung für den 20. November geplant“, erinnerte Horstedts Bürgermeister Michael Schröck (SPD) bei der jüngsten Ratssitzung an den Termin. Durch den derzeitigen Lockdown wurde aber beschlossen, auf eine offizielle Einweihung zu verzichten. „Vielleicht werden der Landrat und ich uns noch für ein Pressefoto hinstellen“, sagte er zu einer möglichen Variante.

Im Zusammenhang mit der Nutzung der Straße wies Dieter Szczesny (Bündnis 90/Die Grünen) darauf hin, dass oftmals beim Bäcker widerrechtlich auf dem Fußweg geparkt werde. Gemäß der Straßenverkehrsordnung darf in einer geschlossenen Ortschaft, wenn keine andere Regelung vorhanden ist, nur auf der Straße geparkt werden; auch zwei Räder auf dem Gehweg ziehen ein Bußgeld nach sich. „Man sollte davon ausgehen, dass alle Fahrer den Führerschein haben“, meinte Michael Schröck etwas sarkastisch. Um die Autofahrer auf die Vorschriften hinzuweisen wird jetzt überlegt, ein Schild aufzustellen oder beim Bäcker anzubringen.

Für Diskussion sorgte der Antrag, die Regelung zum Infrastrukturzuschuss für Schmutzwasser und Schulen an die Samtgemeinde Sottrum für Wohngebiete, die am Jahresende ausläuft, bis zum 30. Juni 2022 zu verlängern. „Ich habe schon im Jahr 2018 erklärt, dass es eine solche Regelung rechtlich gar nicht gibt“, so Bernhard Goldmann (WFB). Die Kosten müssten, führte er weiter aus, auf alle Grundstückseigentümer – also auch die von Gewerbegrundstücken und die von Baulücken – verteilt werden. „Was sagt die Samtgemeinde, wenn wir nicht zustimmen?“, fragte Goldmann. Szczesny meinte im Gegenzug: „Wer soll das dann bezahlen?“. Bürgermeister Schröck führte aus, dass in der Samtgemeindeverwaltung noch Zeit benötigt werde, um die genauen Kosten zu ermitteln. „Durch die Infrastrukturabgabe zahlen wenigstens die etwas mehr, die Baugebiete ausweisen“, betonte Schröck. Bei der anschließenden Abstimmung über den Verlängerungsantrag standen sieben Ja-Stimmen zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme gegenüber.

29.10.2020

Herbstfotos der Leser

16.10.2020

Kinder und Kartoffeln

17.09.2020

Sponsorenlauf Ahausen

26.08.2020

Kinder machen Theater