Mittsommerfest in Jeerhof mit Wettkampf der Dörfer

Taler und Trompeten

Soulful Nine: Erstmals öffentlich zu hören beim Sommerfest.
 ©Erich Schulz

Jeerhof (es). Wenn die Bewohner Jeerhofs feiern, dann richtig: Alle zwei Jahre startet der Förderverein Höperhöfen-Jeerhof eine Sause und dieses Mittsommerfest geht am Samstag, 16. Juni, in die dritte Auflage.

Schauplatz ist ein gut ausgeschildertes Waldgrundstück mit Tanzfläche, das mit einer Grillstation sowie einer entsprechenden Getränkeversorgung ausgestattet ist. Für die Sicherheit sorgt die Freiwillige Feuerwehr Bötersen mit ihrer Mannschaft.

Um 15 Uhr geht es mit einer Kaffeetafel mit selbstgebackenen Torten und Kuchen los, gegen 16.30 Uhr ist ein „Spiel der Dörfer“ geplant, in dem sich Jeerhof, Höperhöfen und Bötersen miteinander messen.

Für die Kinder gibt es den ein oder anderen Bastelspaß und ein Tänzchen um den Maibaum. Ab 18 Uhr geben Soulful, die Band aus der Umgebung, ihr Debüt (siehe Kasten). Ein DJ wird im Anschluss die Gäste und Besucher bis in die Nacht, wahrscheinlich sogar bis in die Morgenstunden, unterhalten.

Die Besonderheit dieses Jahr ist, dass die Sucherei nach passendem Kleingeld für das ein oder andere Bierchen, die Bratwust oder die Pommes entfällt. Besucher tauschen im Vorfeld das Bargeld in Taler um und erleichtern sich so das Bezahlen mithilfe der Festwährung. Wie jedes Jahr hoffen die Veranstalter bei gutem Wetter auf zahlreiche Besucher auch von außerhalb, zumal der Erlös der Veranstaltung für Projekte in der Gemeinde verwendet wird.

Soulful Nine

Bötersen/Jeerhof (es). Von Soul bis Blues: Das Repertoire von Soulful Nine ist so bunt wie die Zusammenstellung der Musiker selbst. Das Nonett gibt es noch nicht allzu lang, ihr öffentliches Debüt wollen die Musiker am Samstag, 16. Juni, beim Jeerhofer Sommerfest geben.
Manfred Vesper, genannt „Fessi“, eines der Urgesteine, Bassist und Chef der neun Musiker, erklärt: „Wir spielten in der Vergangenheit immer mit unterschiedlichen Besetzungen, nun haben wir uns aber zu einer stabilen Band zusammengefunden. Das ergibt für unsere Musik eine ganz andere Qualität“. Zweifel am Glauben an die eigenen Qualitäten lassen die Bandmitglieder nicht aufkommen. „Mit einem umfangreichen Repertoire aus Soul, Blues, Rock und Jazz sowie Musikern mit unterschiedlicher musikalischer Vergangenheit und Ausbildung, zum Beispiel einem Ex-Bundeswehrmusiker und einem ehemaligem Mitglied der Hamburger Symphoniker, sind wir außerordentlich gut aufgestellt“, lässt Georg Blank, Gitarrist mit über 40 Jahren Musikerfahrung und Ältester der Band, wissen.
Zu den beiden Urgesteinen gesellen sich Carmen Draeger aus Rotenburg und ihre Stimme sowie der Rotenburger Jörg Meyer am Schlagzeug, Manfred Peppler aus Stemmen bläst die Posaune, Stephan Orth lässt flinke Finger übers Keyboard sausen, und der Clüversbosteler Klaus Bösen ist am Saxofon zu hören. Dorothee Hornung aus Nüttel und Johanna Wietzke lassen die Trompeten erklingen. „Wir haben alles drauf, zur Not auch Helene Fischer“, sagt Fessi, um schnell noch grinsend ein „nicht wirklich“ hinterherzuschieben.

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