Holger Bahrenburg läuft als Gastspieler der Werder Allstars auf - Von Andreas Schultz

Ein Allrounder sieht Grün

Holger Bahrenburg läuft als Gastspieler der Werder Allstars auf.
 ©Andreas Schultz

Rotenburg. Auch wenn es gegen die Grün-Weißen Allstars geht: Der RSV wird sich bei der Begegnung am Sonntag, 9. September, im Rotenburger Ahe-Stadion nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Das weiß auch Holger Bahrenburg, der das Rundschau-Gewinner-Ticket löst und einmalig zur Werder-Traditionsmannschaft dazustößt. Dennoch gibt er sich kämpferisch: „Ich glaube, dass die Allstars-Mannschaft gewinnen wird, wenn ich dem Gegner nicht zu viele Chancen gebe“, sagt er und lacht.

Einmal mit Größen wie Torsten Frings, Frank Baumann und Ailton auf dem Rasen stehen: Die Rotenburger Rundschau bot zu diesem Zweck einen Platz im Allstars-Team, um einem Fan aus dem Verbreitungsgebiet der Zeitung diese Chance zu bieten. Das Interesse war groß, letztlich fiel das Los auf den Horstedter, der in der Sottrumer Samtgemeindeverwaltung als Abteilungsleiter arbeitet. Und der macht verbale Luftsprünge: „Ich mache ja viel mit und soetwas stand ganz oben auf meiner Liste. Ich freue mich riesig!“

Fußball ist für den 43-Jährigen eine große Leidenschaft. Teamsport und körperliche Betätigung sind für den ehemaligen Vorsitzenden des Horstedter Sportvereins Ausgleich zum Büroalltag. Und nicht zuletzt könne man auf dem Rasen „auch mal ein anderes Gesicht zeigen“, sagt er. Den „rustikaleren Typ“ herauslassen, der in der Verteidigung gerne mal „richtig abräumt“ und mit dem Gegenspieler aneinander gerät. Also Sonntag grünes Trikot, gelbe Karte, rote Karte? Wohl eher nicht, denn dieses Bedürfnis nach dem „rustikaleren“ Spielverhalten war früher stärker. Jetzt, in der Abwehr oder im defensiven Mittelfeld beim SV Horstedt, passiere das nicht mehr ganz so häufig, so Bahrenburg. „In der Regel ist der Clinch auf dem Platz nach dem Spiel auch wieder vergessen – zumindest bei mir“, meint der vorübergehende Werder-Spieler in spe und lacht erneut.

Nun gilt für ihn ein anderer Leitsatz auf dem Rasen: „Wichtig ist, dass alle 23 Spieler unbeschadet vom Platz gehen können. ,Wir wollen morgen alle noch arbeiten‘ hat man früher immer gesagt. Ich fand das immer unglaublich platt, aber letztlich ist es so.“

Der Spaß steht im Vordergrund – und so soll es auch am 9. September sein. Für das Allstars-Team könne Bahrenburg auch zur spielerischen „Eierlegenden Wollmilchsau“ werden: Das Agieren im defensiven Mittelfeld ist er gewohnt. Wenn der Torwart fehlt, hält der Horstedter auch mal den Kasten sauber, wie er es schon aus der Jugend kennt. Und schon jetzt ist klar: Sollte er im Sturm zum Einsatz kommen und tatsächlich ein Tor schießen, ist der Jubel groß. „Wenn sowas klappt, feiere ich das auch immer. Dabei übertreibe ich gern mal, weil ich weiß, wie die Mannschaft reagiert. Es macht halt Spaß“, sagt Bahrenburg und lächelt.

Minimum 15 Minuten stehen dem Gewinner mit den Werder-Größen auf dem Platz zu. Mehr wäre sicher auch drin, wenn auch keine 90 Minuten, wie der Fußballer gesteht. „Abert ich bin auf jeden Fall gern dabei. Eine gewisse Grundfitness bringe ich mit“, sagt er.

Allein schon mit den Mitgliedern der Traditionsmannschaft in der Kabine zu sein und sich mit ihnen für das Spiel aufzuwärmen, sei bereits ein Privileg. Auf welchen Profifußballer er sich dabei am meisten freue, wisse er nicht. „Natürlich sind Spieler wie Frings, Ailton und Ivan Klasnic eher präsent“, so Bahrenburg weiter, aber letztlich sorge das ganze Erlebnis für Vorfreude – unabhängig davon, welche Werder-Größen nun tatsächlich anreisen.

Und wenn es dann endlich auf den Rasen geht, so ist für den Gast-Werderaner klar: „Ich werde auf dem Platz jeden Fall mein Bestes geben“.

Der freie Platz im Team ist vergeben, es gibt aber noch Tickets für alle, die sich die Leistung vom RSV, dem Werder-Allstars-Team und Bahrenburg aus der Nähe anschauen wollen. Das Infobüro der Stadt gehört zu den Vorverkaufsstellen. Wer Glück hat, kann eines der fünf Kartenpakete – je ein Erwachsenen- und ein Kinderticket – mit der Rotenburger Rundschau gewinnen. Die Karten gehen am morgigen Donnerstag per Zufallsprinzip an Anrufer raus, die um 11.30 Uhr unter Telefon 04261/72400 anrufen

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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 andreas.schultz@rotenburger-rundschau.de

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