Gewerbeverein Sottrum findet Wege, um mit Corona umzugehen

Krise und gegenseitige Hilfe

Dörte Ahlenstorf (von links), Claas Hüsing, Rieke Hesse, Hajo Willenbrock, Volker Heinze, Maren Bischoff und Eric Kruse bilden gemeinsam den Vorstand des Gewerbevereins. Das Foto wurde vor Corona aufgenommen.
 ©Antje Holsten-Körner

Sottrum (hk). Vielerorts steht bereits fest, dass die Bürger in diesem Jahr auf ihren Weihnachtsmarkt verzichten müssen. Dagegen versucht der Sottrumer Gewerbeverein, den traditionellen Markt auch unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen.

Diesen Beschluss fassten die Mitglieder bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. „Wir werden zeitnah ein Konzept erstellen und die Lage natürlich weiter im Blick haben“, meinte Volker Heinze, der zusammen mit Rieke Hesse, Eric Kruse, Maren Bischoff, Dörte Ahlenstorf, Claas Hüsing und Hajo Willenbrock den Vorstand des Gewerbevereins bildet.

Geplant ist auch eine Neuauflage der Job-Börse, denn im vergangenen Jahr begeisterte den Vorstand die hohe Resonanz im Heimathaus. „Es waren so viele Leute da, dass alle Stühle besetzt waren“, freute sich Eric Kruse. Um den Corona-Vorschriften gerecht zu werden, überlegt der Vorstand des Gewerbevereins, die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden zu lassen.

Außerdem wird derzeit eine Kunst-Ausstellung in den Sottrumer Geschäften angeschoben. Damit sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, denn es sollen die Künstler unterstützt werden und auch den Kunden interessante Werke gezeigt werden. „Dass die Kunst gut ist, dafür sorge ich“, versprach Vereinsmitglied Götz Paschen.

Die meisten der 50 Mitglieder bekamen die Auswirkungen der Pandemie nicht nur privat, sondern auch geschäftlich zu spüren. „Wir haben uns gegenseitig sehr viel geholfen“, freute sich Rieke Hesse über den guten Zusammenhalt im Gewerbeverein. So wurden nicht nur alle Infos über Fördermöglichkeiten und andere wichtige Nachrichten in den Messenger-Gruppen oder per Mail unter den Mitgliedern geteilt, sondern gemeinsam kreative Ideen entwickelt. „Eric Kruse von Fischers Bauerndiele spendete einen Teil seines Umsatzes an den Friseursalon von Enrico Lischke, als der Salon noch geschlossen bleiben musste“, führte Hesse ein Beispiel an. Ein wichtiger Aspekt, erklärte sie weiter, wäre auch, dass Sorgen und Nöte geteilt werden konnten: „So etwas bespricht man nicht mit Kunden.“ Auch von den Solidaritätsbekundungen der Kunden war sie sehr angetan. „Ich hoffe, dass wir etwas aus der Krise mitnehmen können“, ist Kruse positiv gestimmt.

17.09.2020

Sponsorenlauf Ahausen

26.08.2020

Kinder machen Theater

13.07.2020

In Krieg und Frieden

03.07.2020

Kettensäge und Kreativität