Gemeinde gewinnt Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Sieg für Bötersen – Gewinn für alle

Hermann Luttman (links) beglückwünschte die engagierten Bürger aus Bötersen.
 ©Erich Schulz

Bötersen/Rotenburg (es). Mit einer spannenden Abschlussveranstaltung ging am vergangenen Freitag der Kreiswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ im Ratsgymnasium Rotenburg zu Ende. Und natürlich gab es auch einen Gewinnerort. „Drei Dörfer, eine Gemeinde, unsere Zukunft“: Das war das Motto, mit dem Bötersen an den Start ging und sich in seiner Kategorie (Orte über 900 Einwohner) sogar den Sieg sicherte.

Die harte Arbeit der Dörfer Bötersen, Höperhöfen und Jeerhof hat sich also gelohnt, dass due Ortschaften mit ihren insgesamt 1.054 Einwohnern die Konkurrenz-Gemeinden Hepstedt und Ebersdorf auf die Plätze zwei und drei verwies. In der Gruppe „Orte unter 900 Einwohnern“ holte sich Malstedt vor Drögenbostel den Sieg.

Der Landkreis vergab für besondere Leistungen aber noch Preise wie zum Beispiel für Artenvielfalt im Dorf an Drögenbostel und für Integration von Asylbewerbern an Hepstedt. Begleitet wurde die Veranstaltung durch den Chor Via Nova aus Sittensen unter der Leitung von René Clair. Renate Bassen (Ausschussvorsitzende) und Hans-Dieter Windler ließen in einer Präsentation die bislang erbrachten Leistungen der Teilnehmer noch einmal Revue passieren. Landrat Hermann Luttmann begrüßte alle Teilnehmer und Gäste im prallgefüllten Saal und sprach den Dörfern seinen Dank aus und fügte beste Wünsche für die Zukunft hinzu. „Ihre Dörfer sind ein Beispiel dafür, wie vielfältig und attraktiv das Leben auf dem Land ist“, so Luttmann. „Sie haben eine starke Dorfgemeinschaft, die tolle Projekte auf die Beine gestellt hat. Ich bin mir sicher, dass Sie gut für die Zukunft gerüstet sind.“ Elke Twesten als stellvertretende Landrätin und Landtagsabgeordnete freute sich sichtlich über die gezeigten Aktivitäten der Dörfer. Sie sprach darüber, wie wichtig es sei, dass Gemeinden Gemeinsam Ideen und Gedanken mit Blick in die Zukunft entwickeln. „Nicht Zukunft abwarten, sondern sich darauf vorbereiten und mitgestalten“, forderte Twesten weiter. „Die Grundversorgung mit Blick auf Lebensqualität für Mensch und Natur im Einklang ist ein hohes Gut und dafür ist viel getan worden“, bemerkte Bassen in Richtung der Teilnehmer. „Alle Dörfer haben durch die Teilnahme am Kreiswettbewerb gewonnen, egal welcher Platz am Ende dabei herauskommt“, so die Jury-Chefin. „In allen Orten wurden viele gute Projekte umgesetzt und es fand eine Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunft und den angestrebten Zielen statt.“ Der Jubel und die Freude über die Preise war am Ende bei sämtlichen Teilnehmern groß. Denn auch wenn Bötersen gesiegt hatte – als Gewinner fühlten sich offenbar alle.

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