„Freunde alter Landmaschinen“ bieten Programm zum Jubiläum

Das Baumstammrätsel und mehr

Die Mitglieder waren schon fleißig, um alles für den "Tag der offenen Tür" vorzubereiten.
 ©Antje Holsten-Körner

Sottrum (hk). Wie ein rund 30 Zentimeter und mehrere Meter langer Baumstamm ohne elektrisch angetriebene Hydraulik zu heben ist, erfahren Interessierte am Sonntag, 4. August, bei den „Freunden alter Landmaschinen“ im Sottrumer Gewerbegebiet „Barkhof“. Zu seinem 25. Geburtstag lädt der 1994 als Interessengemeinschaft gegründete und 1997 zum „eV“ gewordenen Verein zwischen 11 und 17 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ein.

Da beim Verein, der sich um historische Gerätschaften aus der Landwirtschaft kümmert, die Zeit nicht stehen geblieben ist, soll das Jubiläum anders als bisher gefeiert werden. „Es soll kein klassisches Dreschfest werden, zu dem wir sonst alle zwei Jahre eingeladen haben, sondern wir wollen es moderner gestalten“, betont Torsten Hastedt, seit dem Frühjahr Kassenwart bei den „Freunden alter Landmaschinen“. So soll es eine Mitmachaktion für Jung und Alt geben, bei der Rundballen auf Zeit über eine vorgegebene Strecke gerollt werden sollen. Zu Gast werden der Kettensägekünstler Philipp Rummel sowie der Kunstschmied Ulrich Schmied aus Benkel sein. „Wir erwarten zum Jubiläum rund 100 historische Trecker“, sagt Vorsitzender Ralf von Eitzen. Damit genügend Platz zur Verfügung steht, beantragten die Verantwortlichen eine Sperrung für den gesamten hinteren Teil des Gewerbegebietes ab Dieselstraße.

Die Arbeitsgeräte aus längst vergangenen Tagen werden nicht nur von Mitgliedern befreundeter Vereine ausgestellt, sondern auch Gäste dürfen – ohne Voranmeldung – ihre Trecker präsentieren. Auf dem vereinseigenen Platz in der „Junkerstraße“ werden die vereinseigenen Geräte wie Göbel, Dreschmaschine, Mähbinder & Co. gezeigt. Außerdem sind die Ausstellungsräume im Obergeschoss geöffnet, wo antike Haushaltsgeräte zu bewundern sind. Für Infos und Hintergrundwissen stehen überall Ansprechpartner bereit. „Wir haben eine Mannschaft zusammengestellt, die Rede und Antwort stehen kann“, verspricht von Eitzen. Damit auch die Jüngsten auf ihre Kosten kommen, wartet auf sie eine große Hüpfburg.

Für Musik sorgen den ganzen Tag über die beliebten „Wiestetaler.“ Gegen den kleinen Hunger gibt es Bratwurst und zum Selbstkostenpreis Kaffee und Kuchen. „Keine Bäckertorte, sondern hausgemacht“, hebt der Vorsitzende hervor.

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