Feuerwehren proben den Ernstfall im Luhner Forst

Bereit für Waldbrände

Die Wehren aus Hellwege und Bötersen direkt nach Übungsende: Es gibt viele neue Erkenntnisse zur Waldbrandbekämpfung.
 ©Feuerwehr

Bötersen (r/as). Feuerrot im Wald: Als am Samstagmorgen eine Reihe Einsatzwagen der Feuerwehr in den Luhner Forst fuhr, hatte das einen ernsten Hintergrund: Die Kräfte probten den Einsatz im Falle eines Waldbrandes.

Bötersens Ortsbrandmeister Frank Stadler und sein Stellvertreter Jan-Hendrik Müller hatten dazu eine Übung ausgearbeitet, diese mit dem Verantwortlichen des Standortübungsplatzes in Rotenburg abgestimmt und diverse Tanklöschfahrzeuge aus der Samtgemeinde zusammengezogen.

Am Morgen um 8.30 Uhr trafen sich Führungskräfte und Maschinisten der Wehren aus Bötersen, Hassendorf, Hellwege und Horstedt am Gerätehaus in Bötersen. Nach einer Führungseinweisung und Lagevorbereitung bei einem gemeinsamen Frühstück ging es los: Die Feuerwehrleute gingen von dem Szenario aus, ein ausgedehnter Waldbrand bedrohe den Luhner Forst. „In der Anfangsphase hatte insbesondere die Wehr aus Bötersen alle Hände voll zu tun, um sich vor Ort auf die Lage einzustellen und erste Maßnahmen einzuleiten“, erklärt der Pressesprecher der Samtgemeindewehren, Erik Robin. Die nachrückenden Tanklöschfahrzeuge dienten demnach der Versorgung der eingesetzten Angriffstrupps, befüllten einen provisorisch eingerichteten Pufferspeicher und wurden zum Heranführen weiteren Löschwassers in einem Pendelverkehr organisiert. „So zeigten sich schnell flüssige und gut abgestimmte Abläufe, die ein kontinuierliches Vorgehen garantierten“, so Robin. „Der Pufferspeicher, der nur rund 1.200 Liter Wasser aufnehmen konnte, wäre besser größer bemessen – das war ebenfalls eine wichtige Erkenntnis aus der Übung.“

Stadler zeigte sich mit den Abläufen und den gewonnenen Erkenntnissen zufrieden. Gegen 11.30 Uhr konnten die Gastwehren sich wieder auf den Heimweg machen, nachdem sich die Einsatzkräfte zuvor im Rahmen einer Manöverkritik besprochen und die Fahrzeuge wieder in einen einsatzbereiten Zustand versetzt hatten.

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Andreas Schultz Andreas Schultz
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