DRK Horstedt strebt Fusion mit Mulmshorn an

Was einst zusammengehörte

Gemeinsam zeigten Hans Hastedt, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes (von links), Horstedts Vorsitzende Ursel Lohmann und Mulmshorn Manfred Holsten den Horstedter DRK-Mitgliedern den Weg auf.
 © Antje Holsten-Körner

Horstedt (hk). Zurück zu den Wurzeln: Nachdem sich 1985 der DRK Ortsverband Mulmshorn vom Ortsverband Horstedt abgespalten hatte, scheint es jetzt wieder eine Zusammenführung zu geben. Der Grund: Da keine Nachfolger für die nicht erneut kandidierende Vorsitzende Ursel Lohmann und deren aus Altersgründen ebenfalls scheidenden Vorstandskolleginnen und Ortsvertrauensfrauen gefunden werden konnten, entschieden sich die Horstedter Mitglieder statt zu einer Auflösung mehrheitlich zu einer Übernahme durch Mulmshorn.

Über ein halbes Jahrhundert zeigte sich der DRK Ortsverband Horstedt nicht nur für die eigenen Mitglieder verantwortlich, sondern seit vielen Jahren kümmerten sich die jeweiligen Vorsitzenden mit ihren Helfern auch um die Ausrichtung von Terminen für Blutspenden. Da sich schon im Vorfeld abgezeichnet hatte, dass es keine Kandidaten für den Vorstand geben wird, nahmen Hans Hastedt, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, und Manfred Holsten, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Mulmshorn, an der Versammlung teil. „Wir werden die Ortsverbände bei der Fusion unterstützen“, versprach Hastedt. Als nächster Schritt ist eine Zustimmung des Ortsverbandes Mulmshorn erforderlich. „Da unsere Jahreshauptversammlung, die immer sehr gut besucht ist, bereits im Januar stattfand, möchten wir nicht erneut einladen, sondern werden unsere Mitglieder schriftlich befragen“, erklärte Manfred Holsten. Wenn auch hier eine Mehrheit eine Fusion befürwortet, ist abschließend noch die Zustimmung des Kreisverbandes notwendig, bevor die 63 Horstedter Mitglieder zum Ortsverband Mulmshorn, der derzeit 107 Mitglieder in seinen Büchern führt, wechseln werden. „Ich bin froh, dass wir eine Lösung gefunden haben“, betonte Lohmann zum Abschluss der Versammlung.

Übrigens: Auch in Zukunft werden die Horstedter zweimal im Jahr im „Hus up’n Barg“ Blut spenden können, denn die Freiwillige Feuerwehr hat zugesagt, die Termine zu übernehmen. „Auf Wunsch werden wir natürlich helfen“, sicherte Lohmann zu.

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