Drei Leichtverletzte: Einfamilienhaus brennt in Horstedt

Feuer unterm Dach

Zielrichtung Dach: Mit der Drehleiter und vom Boden aus gingen die Brandschützer gegen das Wohnhausfeuer in Horstedt vor.
 ©Feuerwehr

Horstedt (as). Wohnhaus brennt in Horstedt, Menschen in Gefahr: So lautete die Meldung der Einsatzleitstelle, die am Donnerstagnachmittag mehrere Feuerwehren aus der Samtgemeinde Sottrum alarmierte. Brandschützer und Polizei melden drei Leichtverletzte, die Beamten schätzen den Schaden am Gebäude auf 300.000 Euro.

In der Straße Vor dem Holze brannte ein Einfamilienhaus, und schon von Weitem sahen die Einsatzkräfte die Rauchsäule, die in den Himmel aufstieg. Während die ersten Brandschützer der Feuerwehr Horstedt den Ort des Geschehens erreichten, befanden sich noch Menschen im Gebäude: vier Kinder und ein Erwachsener. Laut Erik Robin, Pressesprecher der Samtgemeindewehren, schafften sie es noch aus eigener Kraft aus dem brennenden Haus. Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung kamen drei von ihnen zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Derweil versuchten die Feuerwehrkräfte von innen noch etwas zu retten – allerdings vergeblich. „Da war nicht mehr viel zu holen. Teile der Deckenverkleidung fielen bereits ab. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Rückzug notwendig wird“, so Robin. Nachdem die Entscheidung gefallen war und die Kräfte das Haus verlassen hatten, setzten sie voll aufs Löschen von Außen. Das war mit Schwierigkeiten verbunden, wie der Pressesprecher erklärt: Enge Wohnbebauung und das steil zulaufende Dach stellten erschwerte Bedingungen für die Einsatzkräfte dar. Mit der Drehleiter kamen sie nur von der Gebäudefront an den Brand. Auf der Rückseite versuchten die Feuerwehrleute es noch mit Steckleitern – mussten das aber aufgeben.
Für die weitere Brandbekämpfung nahmen die Einsatzkräfte Dachpfannen ab und kamen dem Feuer anschließend auch von oben bei. Trotzdem fällt der Schaden groß aus: Obergeschoss und Dachboden sind zum Teil ausgebrannt, zum Teil schwer in Mitleidenschaft gezogen. Als Begleiterscheinung der Löscharbeiten wird es nach Einschätzung Robins im gesamten Haus Wasserschäden geben, denn „wir waren beim Löschen zu massivem Wassereinsatz gezwungen“.
Trotz eng beieinander stehender Häuser, erschwerter Bedingungen und hoher Temperaturentwicklung gelang es den Brandschützern, das Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern.
Nach der Erstalarmierung waren 60 Einsatzkräfte vor Ort, später waren es 85. 16 Atemschutzgeräteträger gehörten zu den ersten Brandbekämpfern, später waren es mehr. Die Feuerwehren Stapel, Sottrum, Horstedt, Winkeldorf und Taaken waren mit 14 Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Vier Rettungs-, ein Notarzt- und zwei Polizeiwagen waren da. Die Drehleiter kam aus Rotenburg.
Erste Ermittlungen der Polizei weisen darauf hin, dass der Brand in der Küche entstand. Wie genau, darüber geben die Beamten noch keine Auskunft. Nur so viel: Die Ermittlungen dauern an.

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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 andreas.schultz@rotenburger-rundschau.de

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18.08.2017

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