Aktionstage: Samtgemeinde Sottrum ruft zur Fahrradnutzung auf

Stadtradeln auf dem Lande

Einfach mal das Auto stehen lassen: Die Samtgemeinde Sottrum will ihre Bürger dazu animieren, sich an der Aktion "Stadtradeln" zu beteiligen.
 ©Andreas Schultz

Sottrum (r/as). Für die Samtgemeinde Sottrum ist es sozusagen die Premiere auf zwei Rädern: Erstmalig organisieren sich ihre Bürger, um bei der seit 2008 bestehenden Aktion „Stadtradeln“ zu beteiligen. Sie treten von Mittwoch, 5. September, bis Freitag, 25. September, in die Pedale.

„In diesem Zeitraum können alle, die in der Samtgemeinde leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, bei der Kampagne des Klima-Bündnisses mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln“, heißt es in der Pressmeldung aus dem Rathaus. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter stadtradeln.de/sottrum.

Beim Wettbewerb „Stadtradeln“ gehe es neben dem Spaß am Fahrradfahren vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, erklärt die Sottrumer Klimaschutzmanagerin Kirstin Tabersik. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen demnach im Verkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen beziehungsweise einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. „Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen“, so die Kommune. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht die Samtgemeinde Sottrum auch Stadtradeln-Stars, die im Verlauf der 21 Aktionstage kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während dieser Phase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler im Stadtradeln-Blog.

Klimaschutzmanagerin Kirstin Taberski hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürger, Parlamentarier und Interessierten beim Stadtradeln, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Mehr Informationen gibt es unter stadtradeln.de sowie in den Sozialen Netzwerken

Autor

Andreas Schultz Andreas Schultz
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 andreas.schultz@rotenburger-rundschau.de

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