Ahauser Rat wählt neuen Bürgermeister ins Amt - Von Henning Leeske

Küsel übernimmt

Per "Corona-Ellbogen-Check" gratulierte Bürgermeister Jörg Küsel der allgemeinen Verwaltungsvertreterin Corinna Ader-Schumann zur Wahl.
 ©Henning Leeske

Ahausen/Eversen. Der Gemeinderat Ahausen hat Jörg Küsel (CDU) einstimmig zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Ahausen gewählt. Der aus persönlichen Gründen zurück getretende Vorgänger Claus Kock (CDU) hatte seinen Nachfolger selber mit den Worten „Jörg Küsel hat sich intensiv und akribisch mit der Arbeit vertraut gemacht“, vorgeschlagen.

„Vielen Dank für das Vertrauen. Ich freue mich, die Möglichkeit zu haben, dieses Amt auszuführen“, sagte Küsel als er die Wahl annahm. Claus Kock dankte für die neun Jahre Amtszeit als Bürgermeister und sagte: „Ich habe das immer sehr gerne gemacht und stehe bei Fragen natürlich weiter zur Verfügung“. Er bleibt als Mandatsträger der Kommunalpoltik der Samtgemeinde Sottrum auch erhalten. Als Dankeschön und quasi Nachweis für die konstruktive Zusammenarbeit erhielt Kock von den anderen Ratsleuten Blumen und einen kulinarischen Gutschein.

Gleich nach der Vereidigung übernahm Bürgermeister Küsel die Sitzungsleitung und schlug Rainer Henke (CDU) als seinen zweiten Stellvertreter vor, da durch den Tod von Gerda Hollmann dieses Amt vakant war. Erste stellvertretende Bürgermeisterin ist weiterhin Corinna Ader-Schumann (SPD), die ebenfalls einstimmig nach Vorschlag Küsels ihn als allgemeinen Verwaltungsvertreter ablöst. Nach diesen Personalentscheidungen gab es fast kein emotionales Halten mehr, aber die Hygienevorschriften. „An dieser Stelle würde ich dich gerne in den Arm nehmen, aber Corona verbietet es“, sagte sie zum neuen Bürgermeister.

Eine weitere Wahl gehörte zur Tagesordnung. Robert Abel (POP) wurde bei einigen Enthaltungen zum neuen Wegemeister gewählt. Die Vergabe des Winterdienstes war dann der erste Beschluss des Rates unter der Leitung von Küsel. Die ordentliche Vorbereitung der Sitzung bewies die neue Doppelspitze in der Causa der Ahauser Brücken. „Wir hatten eine Brückenprüfung und die ist nicht gut ausgefallen“, sagte Küsel. Deswegen müssen jetzt drei Brückenbauwerke in der Gemeinde dringend repariert werden. „Ziemlich abgegammelt, kann man aber reparieren“, fasste er das Ergebnis der Prüfung zusammen. Deswegen beschloss der Rat die Aufträge nach Sichtung der Angebote für die Brücken an der Ahauser Mühle, am Wehr und am Waffensener Weg zu vergeben. „Da geht kein Weg dran vorbei“, begründete Küsel die kostspieligen Baumaßnahmen.

Außerdem vergab der Rat den Auftrag für die Planungen für das Baugebiet „Zwischen den Wegen“. „Durch das vereinfachte Verfahren kann sich die Größe von 2,7 Hektar noch etwas ändern“, erläuterte Küsel.

Gute Nachrichten gab es für die Eltern der Gemeinde Ahausen, weil der Rat die Erstattung der Kitagebühren für die Schließzeit in der Coronakrise mit einer tagegenauen Abrechnung beschloss, natürlich beträfe dies nur Eltern, die nicht den Notdienst genutzt hätten.

„Schon sind wir bei den Mitteilungen des Bürgermeisters“, sagte Küsel. „Das bist du jetzt“, antwortete der Rat und Küsel hatte schon entsprechende Neuigkeiten parat. Es werde ein Planer für eine möglichst günstige Lösung der Kita-Raumfrage gesucht, ein neuer Handymast der Telekom wurde für Ende 2021 avisiert und ein Investor wolle einen Solarpark im Bereich der Bünte schaffen. Ebenfalls zwischen Bünte und der Kreisstraße solle der Weg vom Landkreis saniert werden und danach zur Gemeindestraße gewidmet werden.

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