VfL: Gemeinschaftsprojekt „Sportparkvisionen“ ist in Planung

„Eine Perle für den Ort“

Egbert Haneke vom VfL-Kompetenzteam stellte das Vorhaben im Detail vor. Foto: Heidrun Meyer
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Sittensen (mey). Auf dem Sportplatzgelände bei der KGS Sittensen soll eine C-Sportanlage mit Kunstrasenplatz entstehen. Die Samtgemeinde hat dafür 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Sie ist sowohl für den Schulsport der KGS als auch für die Nutzung durch den VfL Sittensen und seine Kooperationsvereine gedacht. Als „mutig, visionär, zukunftsorientiert“ umschrieb Egbert Haneke von der VfL-Fußball-Abteilung das geplante „Sportparkprojekt“, über das er bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung umfassend informierte.

Auf den Weg gebracht hatte das Vorhaben ein Kompetenzteam des VfL um Haneke, Jörg Tomelzick und Hermann Otten sowie als neues, weiteres Mitglied Karen Miesner. Haneke zufolge wird zusammen mit Gemeinde und Samtgemeinde „Hand in Hand ein Gesamtprojekt entwickelt“, dass den kompletten VfL voranbringen soll. Er hob die konstruktive Arbeit mit Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann, Gemeindedirektor Stefan Miesner und Bürgermeister Diedrich Höyns hervor. Gemeinsam stemmen sie die Kosten: Die Samtgemeinde für einen normalen Rasenplatz, was darüber hinaus geht, übernehmen Gemeinde und VfL. Gelder fließen auch aus der Kreisschulbaukasse. Parallel dazu will der VfL ein Fußball-Kunstrasen-Kleinspielfeld für Neuner-Mannschaften errichten, das über Gemeinde, Landkreis, Landessportbund, Sponsorengelder, EU-Fördermittel, Eigenmittel des VfL und Sonderbeiträge der Fußball-Abteilung finanziert werden soll.

Bei den Kunstrasenplätzen andelt es sich um modernes Material, das mit wenig Arbeitsaufwand und einfacher Pflege eine lange Lebensdauer vorweist und laut Haneke zu 100 Prozent aus recycelbaren Materialien besteht. Damit könne witterungsunabhängig zu jeder Zeit Sport angeboten werden. „Langfristig wollen wir mit dem Sportpark einen Ort und einen Treffpunkt schaffen, wo der Verein zusammenkommt und wir ihn zukunftsweisend aufstellen können“, betonte er. Darauf basierend sind in den weiteren Jahren in mehreren Bauabschnitten ein zentrales Vereinsgebäude, Fitnessräume, Gastronomie und die Einbindung einer Tennis-Anlage vorgesehen. Auch die Außenanlagen sollen entsprechend mit Aufenthaltsqualität gestaltet werden. „Wir möchten dem Sportpark ein Gesicht verleihen und eine Perle dort hinbekommen“, so Haneke. Für die Gesamtgestaltung soll ein Masterplan aufgestellt werden, der aus einem studentischen Ideenwettbewerb der Uni Osnabrück resultiert. Im nächsten Jahr wird eine Jury darüber entscheiden, wobei auch die Stimmen von Gemeinde und Vereine in die Entscheidung mit einfließen.

2019 steht zunächst der Bau der neuen Zweifeld-Sporthalle an. Im Jahr darauf sind Bau und Einweihung der C-Sportanlage und des Mehrzweckfeldes vorgesehen. Haneke stellte abschließend nochmals heraus, dass die Errichtung der modernen Kunstrasenanlagen in Sittensen richtungsweisend für viele Kommunen und Gemeinden im Landkreis Rotenburg sei und auch vom Niedersächsischen Fußballverband und DFB große Anerkennung bekomme.

„Wir wollen den Sport in der Börde vorantreiben und für den Verein ein Zentrum schaffen, das ein echter Schatz in Sittensen sein wird“, betonte er. Und: Die bei der Versammlung beschlossene Beitragserhöhung habe nicht mit diesem Vorhaben zu tun. Das bekräftigte auch der Vorstand.

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