Tagesstätten: Samtgemeinderat beschließt Baumaßnahmen

Kinder(t)räume

Bei der evangelischen Kindertagesstätte "Himmelszelt" ist ein Anbau geplant, der angelehnt an den Bestandsbau in Massivbauweise erstellt werden soll. Foto: Heidrun Meyer
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Sittensen (mey). In Sittensen und Klein Meckelsen sollen neue, jeweils fünfzügige Kindertagesstätten gebaut werden. Des Weiteren sind bauliche Erweiterungen an den bestehenden Einrichtungen in Sittensen geplant. Bei der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates wurden die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller machte deutlich, dass bei allen Maßnahmen großes Augenmerk auf die Einhaltung des Kostenrahmens gelegt wird: „Es kann durchaus vorkommen, dass es Differenzen zwischen Wünschen und den Mitteln, die zur Verfügung stehen, gibt. Wir werden ein Auge darauf haben.“

Das Raumkonzept der neuen Kindertagestätte in Klein Meckelsen wurde in Abstimmung mit der Kita-Leitung erarbeitet und jetzt vom Samtgemeinderat einhellig beschlossen.

Vorgesehen sind eine Krippen- und eine Integrationsgruppe, drei Regelgruppen sowie ein Raum mit entsprechenden Nebenräumen für die Lebenshilfe Bremervörde/Zeven, mit der ebenso wie mit der Grundschule Klein Meckelsen eine Kooperation angestrebt wird. Die Räumlichkeiten werden an die Lebenshilfe vermietet. Jedem Gruppenraum schließt sich ein Ruheraum an. Des Weiteren sind Sanitär- und Abstellräume sowie zwei Differenzierungsräume und ein Bewegungsraum vorgesehen. Küche, Vorrats- und Hauswirtschaftsraum, Spülküche und Mensa könnten mit der Grundschule gemeinsam genutzt werden. In Sittensen soll an der Straße Zum Fahnenholz die neue Kita errichtet werden. Vorgesehen sind zwei Krippen, zwei Regel- und eine Integrationsgruppe mit den entsprechenden Nebenräumen sowie Mensa, Bewegungsraum, Besprechungszimmer, Sanitär- und Aufenthaltsraum und die erforderlichen Räumlichkeiten für die Mitarbeiter.

Der Bauausschuss hatte mehrheitlich für beide Neubauten, deren Fertigstellung im Sommer 2022 anvisiert wird, eine Ausführung in Massivholzbauweise empfohlen. Insbesondere die Zeitersparnis bei dieser Variante war ein ausschlaggebender Punkt für die Entscheidung. Der Samtgemeinderat votierte bei fünf Enthaltungen ebenfalls dafür. Bauausschussvorsitzender Heiko Schmeichel brachte nochmals seine Bedenken vor. Er sieht bei Holz hohe Pflegekosten auf die Kommune zukommen und favorisiert die massive Bauweise. „Stein auf Stein hält länger, die Wertigkeit ist höher“, betonte er. Bei der evangelischen Kindertagesstätte „Himmelszelt“ ist ein Anbau geplant, der angelehnt an den Bestandsbau in Massivbauweise erstellt werden soll. Das Raumkonzept sieht einen zusätzlichen Gruppenraum und einen Ruheraum sowie Nebenräume vor.

In der Kindertagesstätte „Unter’m Regenbogen“ ist die Erweiterung um einen Gruppenraum samt erforderlicher Nebenräume notwendig. Die konkreten Planungen und die Kostenermittlung sollen jetzt angeschoben werden.

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