Sanierung der Kirche schreitet voran – Helfer gesucht

Helligkeit und viel Licht

Wände und Decken haben einen neuen Anstrich bekommen, der Holzfußboden wird aufbereitet, sprich, die Dielen werden abgeschliffen und danach neu lackiert. Fotos: Heidrun Meyer
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Sittensen. Die ersten Arbeiten sind geschafft: Die Innensanierung der St.-Dionysius-Kirche schreitet voran. Örtliche Handwerksbetriebe und freiwillige Helfer aus der Kirchengemeinde sind fleißig am Werkeln. Wände und Decken im Gewölbe der Kirche haben bereits einen neuen Anstrich bekommen, der Holzfußboden wird aufbereitet, sprich, die Dielen werden abgeschliffen und danach neu lackiert.

Pastor Andreas Hannemann, Bernd Meyer, Vorsitzender des kirchengemeindeeigenen Bauausschusses und Christian Burfeind vom Kirchenvorstand informierten jetzt über den Fortgang der Arbeiten. „Bislang liegen wir ganz gut im Zeitrahmen“, freuen sich die Drei. Die Kirche steht unter Denkmalschutz, deshalb ist angestrebt, den Innenraum in seinem ursprünglichen Zustand bestehen zu lassen. Die Wandfarbe ist aufgefrischt, Helligkeit und viel Licht prägen die Atmosphäre des Gotteshauses. Dafür sorgt auch ein neues Beleuchtungssystem in LED-Technik, das künftig zentral per Funk oder digital gesteuert werden kann. Im Zuge dieser Renovierungsmaßnahme überarbeiten die Elektriker vorausschauend die Veranstaltungstechnik in der St.-Dionysius-Kirche. Die Ton- und Videotechnikanlage auf der Orgelempore sind aufgerüstet, dazu gehören auch eine Leinwand und ein lautloser Beamer. Außerdem werden in den Seitenschiffen Monitore installiert. Zum einen erhalten Gottesdienstbesucher damit einen besseren Blick in den Altarraum, außerdem können so auch Liedtexte angezeigt werden. Etliche Meter Kabel sind verlegt. Dazu öffnete man den Fußboden, alle Verkabelungen, die der Beleuchtung oder der Tontechnik dienen, wurden fachmännisch in Mauerwerksfugen oder in Rohre verlegt. Maler-, Elektro- und Bodenarbeiten erledigen Handwerksbetriebe, unterstützende Handgriffe und vorbereitende Arbeiten werden von freiwilligen Helfern ausgeführt.

„Dieses Zusammenspiel funktioniert hervorragend“, lobt Hannemann, der ebenfalls mit Hand angelegt hat. „Ich habe alle Steckdosen in der Kirche abgeschraubt“, merkt er an. „Wir können auf einen guten Helferpool zurückgreifen. Ein kurzer Anruf oder eine Mitteilung in unserer WhatsApp-Gruppe reicht“, so Bernd Meyer. Unter seiner Regie verlaufen die Arbeiten, die immer unter Berücksichtigung des Brandschutzes vonstattengehen, reibungslos. Dazu hatte er im Vorfeld jeden Handwerker persönlich angesprochen, dessen Zeitaufwand ermittelt und danach einen strukturierten Zeitplan erstellt. Bevor es an die Innenarbeiten gehen konnte, schraubte die Gemeinde alle 48 Kirchenbänke los, besserte sie aus und lagerte sie an anderer Stelle zwischen.

Die Beleuchtung des Altarraumes ist ein zentraler Punkt. Deswegen gibt es jetzt neue Strahler, die den Bereich geschickt in Szene setzen können. Zur gleichen Zeit schaffen sie mehr Leselicht. Die bestehenden Kronleuchter sind für die Beleuchtung daher verzichtbar und fungieren künftig nur mehr als Schmuckelement. Die „Posaunenchor-Empore“ hat einen neuen Fußboden bekommen, das störende Knarren der alten Dielen gibtes nun nicht mehr. Die gegenüberliegende Empore mit dem Kinderbereich erhält einen neuen Teppichboden aus Kugelgarn. Und schließlich gehört auch die seit Jahren dringend nötige Sanierung der Orgel zum Gesamtpaket der Renovierungsarbeiten. Bis September bleibt die Kirche voraussichtlich geschlossen. Die Gottesdienste finden in der Kapelle am Friedhof statt, Trauungen in den Kirchen benachbarter Gemeinden. Geplant ist, dass am 1. Advent die Kirchenorgel offiziell wieder in Betrieb geht. Einen großen Teil der Kosten muss die Kirchengemeinde selbst finanzieren. Weitere Spenden sind daher willkommen.

Am 3. und 10. August sollen die Bänke wieder in die Kirche eingeräumt werden. Dazu werden noch weitere Helfer gebraucht. Der Arbeitseinsatz beginnt jeweils um 8 Uhr, für ein Frühstück ist gesorgt. Interessierte mögen sich bitte im Kirchenbüro telefonisch unter 042828/1315 oder per Mail an kg.sittensen@evlka.de anmelden.

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