Rettungsmeile der Feuerwehr gut besucht

Vorführungen und viele Informationen

Der simulierte Verkehrsunfall verdeutlichte die Bedeutung einer gut funktionierenden Zusammenarbeit aller Beteiligten.
 ©Heidrun Meyer

Sittensen (mey). Wie heftig die Auswirkungen sind, wenn ein Fahrzeug mit 50 Stundenkilometern gegen einen Baum prallt, demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr Sittensen am vergangenen Sonntag anhand eines simulierten Verkehrsunfalls – inklusive Sirenenalarm und Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen.

Anlass war die große Rettungsmeile in der Mühlenstraße zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehr. Die zahlreichen Zuschauer waren sichtlich beeindruckt, als deutlich wurde, welche Schäden am Fahrzeug nach einem solchen Baumanprall entstehen. Horst Kollecker moderierte die Übung, die dokumentierte, wie Verletzte fachgerecht befreit werden und wie eine Rettungskette reibungslos funktionieren muss. „Dieses Zusammenspiel aller Beteiligten wird ständig geübt“, hörte das Publikum. Bei bestem Wetter gab es noch viel mehr zu erleben. Dass es nicht gut ist, brennendes Fett mit Wasser zu löschen, wurde ebenso dargestellt wie ein Papierkorbbrand.

Allerdings kam aus Sicherheitsgründen kein echtes Feuer zum Einsatz, sondern die Gasflamme einer Brandsimulationsanlage. An dieser konnten die Erwachsenen auch den korrekten Umgang mit einem Feuerlöscher üben. Wie Feuerwehr-Fahrzeuge ausgestattet sind, was getan wird, wenn es brennt, warum Rauchmelder so wichtig sind oder wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert, erfuhren die Besucher ebenfalls.

Mit alter und neuer Technik fanden diverse Vorführungen statt, etwa von der historischen Löschgruppe der Feuerwehr Tiste oder ein Rettungseinsatz der DLRG auf dem Mühlenteich unter Zuhilfenahme eines Rettungshundes. Institutionen wie Polizei, Weißer Ring, Verkehrswacht, DRK oder DLRG gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Spaß hatten auch die Kinder: auf den Hüpfburgen, beim Malen oder Basteln, Fingerabdruck nehmen bei der Polizei oder beim Ausprobieren des Löschschlauches. Die Aktion sollte auch dazu beitragen, das Interesse an diesem Ehrenamt zu wecken und um neuen Nachwuchs zu werben. Ortsbrandmeister Jürgen Stache und die vielen fleißigen Helfer durften zufrieden sein.

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