Niederdeutsche Bühne: Premiere überzeugt Publikum

Lachschlager „Damenduell“

Zu komischen Szenen kommt es, als die vier Frauen um die Gunst der Männer buhlen. Fotos: Heidrun Meyer
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Sittensen (mey). Die Sorge um die Hofnachfolge kann seltsame Blüten treiben. So auch auf dem Hof von Witwer Hannes Klindworth (Gerd Kaiser), der diesen mit seinem einzigen Sohn Steffen (Hendrik Ehlen) bewirtschaftet. Die Niederdeutsche Bühne des VfL Sittensen zeigt in der Komödie „Damenduell“ von Bernd Gombold, die Hertha Pape aus Hamersen ins Plattdeutsche übertragen hat, welche Verwirrungen entstehen, wenn vier Frauen einen Männerhaushalt auf den Kopf stellen.

Die Premiere im Ludwig-Otto-Ehlers-Haus avancierte am vergangenen Sonntagnachmittag zu einem Lachschlager, der am Ende viel und kräftig beklatscht wurde.

In dem turbulenten Dreiakter hat Bauer Hannes seine liebe Not mit Sohn Steffen, der partout nicht heiraten will. Eine Frau wird im Haus aber dringend gebraucht, da im Haushalt absolutes Chaos herrscht. Gemeinsam mit Nachbar Eugen (Dirk Detjen), der mit einem schlafsüchtigen Trunkenbold, sprich Sohn Franz (Eike Gerken), gestraft ist, kommt Hannes auf die Idee, mit einer Wette den heiratsfaulen Steffen unter die Haube zu kriegen. Der macht sich indes ebenfalls auf die Suche nach heiratswilligen Frauen. Bald darauf wird der Hof von vier Damen (Regina Drösemeyer, Heike Meyer, Silke Klindworth, Sandra Brinkmann) belagert, die wie in einem „Duell“ um die Gunst der Männer buhlen. Notar Siegel (Jürgen Meyer), der für den Übergabevertrag auf den Hof kommt, ist den trinkfesten Bauern nicht gewachsen. Der Alkoholkonsum haut ihn förmlich um. Die Sprache ist rau, aber herzlich, das Geschehen auf der Bühne aktionsreich, inklusive umher fliegendem Geschirr. Regisseur Gerhard Brunkhorst hatte auch noch Blumensträuße dabei, die er an Hertha Pape, weil sie kurz zuvor Geburtstag hatte, sowie an Anke Jürs und Regina Drösemeyer verteilte, die 25 Jahre Mitglied der Niederdeutschen Bühne sind. Da die Bauarbeiten in der Königshofallee noch nicht abgeschlossen sind, halfen Mitglieder der örtlichen Feuerwehr den anfahrenden Autos bei der Parkplatzsuche.

Wer das Stück ebenfalls sehen möchte, hat dazu am Freitag, 16., 19.30 Uhr, Sonntag, 18., 16 Uhr, Freitag, 23., 19.30 Uhr, Samstag, 24., 16 Uhr und Sonntag, 25. Februar, 16 Uhr, noch Gelegenheit. Karten gibt es bei Optic Noelte, Bahnhofstraße 14, Sittensen.

Samstags und sonntags werden ab 14.30 Uhr Kaffee, Tee und selbst gebackene Kuchen angeboten. Der Überschuss aus den Einnahmen kommt dem Kinderhospiz Löwenherz zugute.

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