Kräutergarten auf dem Heimathausgelände wird umgesetzt

Helfer sind willkommen

Karsten Richter und Jutta Fettköter (von rechts) vom Seniorenbeirat gaben Bürgermeister Diedrich Höyns und Gemeindedirektor Stefan Miesner einen Überblick über die geplante Umsetzung des Kräutergartens.
 ©Heidrun Meyer

Sittensen (mey). Auf einer 400 Quadratmeter großen Fläche hinter dem Schafstall auf dem Heimathausgelände will der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sittensen Gewürz- und Heilkräuter zum Wachsen und Gedeihen bringen und einen Kräutergarten anlegen.

Viel Zeit ist vergangen, bis das langgehegte Vorhaben des Gremiums nun zur Umsetzung gekommen ist. Die ersten Pläne sahen ein rund 1.500 Quadratmeter großes Areal vor, auf dem ein Heilkräutergarten mit mehreren Teilbereichen entstehen sollte. Doch wie sich herausstellte, war die Realisierung nicht finanzierbar. „Die Gesamtkosten hätten sich auf etwa 120.000 Euro belaufen“, weiß Seniorenbeiratsvorsitzende Jutta Fettköter zu berichten. Schweren Herzens wurden die Planungen daraufhin geändert. Mit begrenzten Mitteln – die Gemeinde Sittensen hat 10.000 Euro bereitgestellt – wird nun auf einer kleineren Fläche der Kräutergarten angelegt. Ende September, pünktlich zur Pflanzsaison, sollen die Arbeiten beginnen und bis November abgeschlossen sein.
„Das idyllisch gelegene Ensemble von Heimathaus und Mühlenteich schreit förmlich danach, dieses Projekt hier anzusiedeln“, betont Fettköter. Das stellte sie jetzt gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Karsten Richter im Beisein von Gemeindedirektor Stefan Miesner und Bürgermeister Diedrich Höyns vor. Auf dem Areal sehen beide noch zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten. „Mit kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel. Wir fangen erst einmal an“, so Fettköter und Richter. Ziel soll es sein, einen Platz für alle Generationen zu schaffen. Es wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen, zu der laut Fettköter auch ein sich im Ruhestand befindliches Apotheker-Ehepaar gehört, das fachliche Unterstützung gibt. So soll Wissen weitergegeben und auch mit Kindern in Kooperation mit Schulen gearbeitet werden. Kräutertage sind ebenfalls geplant, um einen Einblick in die Vielfalt von Gewürz- und Heilpflanzen zu geben und das Interesse daran zu wecken. Wie Karsten Richter ausführt, ist als natürliche Zwischenbarriere zur angrenzenden Blumenwiese der Gemeinde der Bau von Hochbeeten vorgesehen. Auch Sitzecken sollen beim 21 mal 18 Meter großen Kräutergarten errichtet werden. „Wir sind bestrebt, so kostengünstig wie möglich zu arbeiten“, geben Fettköter und Richter zu verstehen. Daher freuen sie sich, dass bereits Spenden über rund 6.000 Euro für das Projekt eingegangen sind. Ungeachtet dessen möchte der Seniorenbeirat weitere Sponsoren finden, die Unterstützung in Form von Geld oder Materialien geben. Für die Herstellung von Wegen hat sich ein Jungunternehmer aus der Börde bereiterklärt, das Material zur Verfügung zu stellen. An die Gemeinde hat der Beirat einen Antrag auf Herstellung der erforderlichen Versorgungsanschlüsse und eine Wegeführung zum Kräutergartengelände gestellt. „Wir sind auf einem guten Weg“, lassen Fettköter und Richter optimistisch gestimmt wissen. Trotzdem wird auf dem Areal jede helfende Hand gebraucht. Freiwillige, die Lust am Gärtnern haben, dürfen sich gerne melden. Hilfe bei der Arbeit gibt’s Fettköter zufolge auch vom Christlichen Jugenddorfwerk Bremervörde (CJD), ein Jugend-, Bildungs- und Sozialwerk, das jungen und erwachsenen Menschen Ausbildung, Förderung und Unterstützung anbietet. „Darüber freuen wir uns sehr“, so die Vorsitzende. Höyns und Miesner fanden beide lobende Worte für den Einsatz der Senioren: „Mit der Bereitstellung der 10.000 Euro haben wir auch ein Zeichen gesetzt, dass wir die Arbeit des Seniorenbeirates unterstützen.“

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