Konfirmanden besuchen Gedenkstätte

Neue Eindrücke

Ein Gottesdienst in der Lagerkirche fand für die Konfirmanden ebenfalls statt.
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Sittensen (r/mey). 75 Konfirmanden und ehrenamtlich Mitarbeitende aus der Kirchengemeinde Sittensen haben kürzlich die Gedenkstätte Lager Sandbostel besucht. Dieser Ausflug gehört seit einigen Jahren als fester Bestandteil zum Konfirmandenunterricht der Kirchengemeinde.

Unter Leitung des Friedenspädagogen Michael Freitag-Parey und weiterer Mitarbeitenden der Gedenkstätte erfuhren die Unterrichtsgruppen der Pastoren Sven Kahrs und Andreas Hannemann sowie von Jugenddiakon Dieter Wiemann viel Wissenswertes über die Geschichte dieses Ortes und das Leid besonders der sowjetischen Kriegsgefangenen. Aber auch der Blick in die Gegenwart war wichtig: Wo werden Menschen heute aufgrund ihrer Herkunft „abgestempelt“? Wie gehen wir mit Vorurteilen um? Diese und andere Fragen bewegten die Jugendlichen in verschiedenen Workshops. Auch ein Gedenken auf dem Friedhof des Kriegsgefangenenlagers gehörte dazu. Hier legten die Konfirmanden Blumen auf den Gräbern der vielen unbekannten Opfer des Nationalsozialismus ab. Ein Gottesdienst mit einem Friedensgebet in der Lagerkirche bildete den Abschluss eines Tages voller neuer Eindrücke.

Ermöglicht wurde die Fahrt durch Zuschüsse der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und des Fonds „Frieden stiften“ der evangelisch-lutherischen. Landeskirche Hannovers.

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